Alltagshilfe Nasensauger

Wenn der kleine Schnupfen kommt ….

Baby-Schnupfen

Ein Nasensauger hilft verschnupften Babys prima beim Durchatmen. Und das nicht nur in der Nacht oder während des Mittagsschlafes; auch beim Stillen oder beim Fläschchen stört eine verstopfte Nase. Der Grund hierfür ist, dass Säuglinge noch nicht gelernt haben, durch den Mund zu atmen. Das Taschentuch hat oft keine Chance gegen das hartnäckige Nasensekret, denn kräftiges Schnäuzen lernen die Kleinen frühestens mit etwa anderthalb Jahren. Während ein Schnupfen für größere Kinder oder Erwachsene eine halbwegs ertragbare Krankheit ist, kann er für Babys – und damit auch für die Eltern – schnell zur Nervenprobe werden. Ein Nasensauger gehört daher als Helfer in der Not in jede Hausapotheke. Ruhige Nächte und ausgeglichene Tage sind die angenehme Folge – für beide, Eltern und Baby.

… kommt mit dem Nasensauger eine wertvolle Hilfe …

Mit Hilfe eines Nasensaugers können Eltern das störende Sekret in der Nase ihres Lieblings schnell und nachhaltig entfernen, indem es vom Nasensauger angesogen wird und anschließend in einem mehr oder weniger großen Auffangbehälter landet. Nasensauger gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Die kleinsten kosten nicht mehr als fünf Euro und passen in jede Hosentasche, größere sind in der Handhabung etwas aufwändiger und sind für ca. 50 Euro zu haben. Bei der kleinsten Variante halten Eltern die Mini-Plastikdüse des etwa 5 cm großen Nasensaugers an das Nasenloch des Säuglings und drücken dabei mit Daumen und Zeigefinger das hintere Gummi-Ende des Nasensaugers zusammen. So entsteht ein Unterdruck, durch den der Schleim aus der Nase gezogen wird und daraufhin im Nasensauger landet. Etwas aufwändiger und für den Nachwuchs gewöhnungsbedürftig ist die Kombination Nasensauger-Aufsatz und Staubsauger. Hier übernimmt der heimische Staubsauger die Funktion des Saugens. Eltern halten den Nasensauger-Kopf an das Nasenloch, schalten den Staubsauger ein und dieser zieht – sanft und schonend – das Sekret aus der verschnupften Babynase. Egal für welche Variante sich Eltern entscheiden: Der Nachwuchs wird sich die Anwendung sicherlich nicht sofort gefallen lassen. Nach ein wenig Gequengel und Weinen werden die Kleinen allerdings merken, wie gut der Nasensauger tut. Und bald freuen sie sich auf das merkwürdige Ding, das Mama oder Papa da ständig an die Nase halten.

… die vor schlimmeren Folgen des Schnupfens schützt.

Babys sind vor Infekten der oberen Luftwege nicht gefeit. Wenn sie schlecht Luft bekommen, kann das für alle unangenehme Folgen haben. Zum einen schlafen die Kleinen schlechter und machen auch für Eltern oft die Nacht zum Tag. Zum anderen trinken sie weniger und nehmen dadurch auch weniger zu – im schlimmsten Fall sogar ab! Bleibt ein Schnupfen unbehandelt, entwickelt er sich schnell zu einer schlimmen Bronchitis oder einer schmerzhaften Mittelohrentzündung.1 Und vor allem bei Neugeborenen kann eine verstopfte Nase schlimme Folgen bis hin zu Atemaussetzern haben. Deshalb ist es immer ratsam, den Schnupfen nachhaltig und konsequent zu behandeln. Hierfür eignen sich babygeeigneten Inhalationsmittel und ein Nasensauger, der die Atemwege befreit und das infektiöse Nasensekret entfernt.

Der Nasensauger ist eine sinnvolle Investition ….

Der Nasensauger ist also eine durchaus sinnvolle Investition. Beim Bummel durch entsprechende Geschäfte sollten Eltern sich die verschiedenen Funktionsweisen der unterschiedlichen Modelle des Nasensaugers ruhig genau erklären lassen. Neigt der Nachwuchs zu häufigem Schnupfen – etwa wenn größere Geschwisterkinder immer wieder Krankheiten aus der Kita oder der Schule mitbringen – macht es durchaus Sinn, Geld in einen hochwertigen Nasensauger zu investieren. Aber auch, wenn das Baby allein und gut behütet groß wird, lohnt es nicht, am falschen Ende zu sparen! Der Lohn sind ruhige Nächte, ein ausgeschlafenes Baby und ein schnelles Ende der lästigen Triefnasen-Zeit.