Betrug Heimarbeit

Betrug bei Heimarbeit – Wie kommt es dazu?

Rotes-Ausrufezeichen

Immer mehr Menschen entscheiden sich, durch Heimarbeit etwas von zu Hause aus dazuzuverdienen – doch leider gibt es gerade bei Heimarbeit viele Möglichkeiten zum Betrug. Da bei der Heimarbeit oft gar kein persönlicher Kontakt zum Arbeitgeber besteht, sondern alles per E-Mail oder über das Telefon geregelt wird, ist der Name des Geschäftsführers, die Anschrift der Firma usw. oft gar nicht bekannt und wird leider oft auch gar nicht hinterfragt. Junge Mütter, Studenten oder Senioren sind hier die größte Zielgruppe für den Betrug bei Heimarbeit. An sich ist gegen die Arbeit von zu Hause nichts einzuwenden, aber die Arbeitgeber sollte man sich ganz genau anschauen.

Wer ist am häufigsten von Betrug bei Heimarbeit betroffen?

Betrug bei Heimarbeit kann dann leicht geschehen, wenn man unbedarft beginnt, Dienstleistungen zu erfüllen, ohne sich vorher abzusichern, dass man auch dafür bezahlt wird. Besonders Mütter, die wegen der Kinder oft zu Hause sein müssen, sind manchmal Opfer des Betruges bei Heimarbeit, da sie eine beliebte Zielgruppe sind. Die Abzocker-Firmen sprechen die eventuellen Mitarbeiter genau da an, wo es sie trifft: „Fällt es Ihnen auch schwer, Arbeit und Kinder unter einen Hut zu bekommen?“ oder „Wollen Sie eine gute Mutter sein, aber trotzdem etwas dazuverdienen?“ sind typische Ansprachen, wenn Heimarbeit vermittelt werden soll. Manchmal stecken seriöse Anbieter dahinter, manchmal aber auch nicht – Daher ist besondere Vorsicht geboten, bevor man sich auf so ein Angebot einlässt.

Woran erkenne ich Betrug bei Heimarbeit?

Ein paar Hinweise helfen weiter, Betrug bei Heimarbeit zu erkennen. Vorsichtig sollte man zum Beispiel dann sein, wenn zur Ausübung der Arbeit in Vorkasse gegangen werden muss. Besonders gerne verlangen das Firmen, für die man zum Beispiel angeblich Kugelschreiber zusammenschrauben oder Perlenketten aufziehen soll. Das Geld soll dann für die Materialien sein, die man später bearbeitet – von dem Material sieht man anschließend aber nichts mehr. Unseriös sind meist auch Angebote, die viel Geld für wenig Arbeit versprechen. 500 Euro die Woche für 5 Stunden Arbeit wäre zwar schön, ist aber völlig unrealistisch. Auch, wenn bestimmte Seminare oder Schulungen für viel Geld selbst bezahlt werden müssen, steckt oft Betrug bei der Heimarbeit dahinter.

Wie kann ich Betrug bei Heimarbeit vermeiden?

Selbst, wenn man nicht in Vorkasse geht oder an einem Seminar teilnimmt, kann man noch auf Betrug bei der Heimarbeit hereinfallen. Damit es dazu nicht kommt, sollte man sich über den Arbeitgeber gut informieren und eventuell ein persönliches Gespräch führen. Ist die genannte Firma seriös und hat einen eigenen Internetauftritt? Existieren die Adresse und die Telefonnummer? Es kann auch nicht schaden, die genannte Firma bei Google zu suchen – Manchmal finden sich so schon Erfahrungsberichte, in denen vielleicht vor der Firma und einem Betrug gewarnt wird. Wer ganz sicher gehen will, lässt zu Beginn der Arbeit einen Vertrag aufsetzen, in dem alle Formalitäten geregelt sind. Damit kann man zur Not zu einem Anwalt gehen, sollte man auf einen Betrug hereingefallen sein und keine Bezahlung erfolgen.

Wer hilft mir, den Betrug bei Heimarbeit zu erkennen?

Ist man sich nicht sicher, ob man auf einen Betrug bei der Heimarbeit hereingefallen ist oder liebäugelt man mit einem unrealistischen Angebot, kann man sich zunächst im Internet über den Anbieter informieren. Ein guter Anlaufpunkt ist hier die Verbraucherzentrale. Es gibt hier eine „Liste dubioser Jobangebote“. Ist man bereits auf einen Betrug bei Heimarbeit hereingefallen, kann man verschiedene Maßnahmen ergreifen. Hat man Geld in Vorkasse gegeben, machen es einige Banken möglich, das Geld zurück buchen zu lassen. Hat man allerdings Dienstleistungen erbracht und wurde dafür nicht bezahlt, hat man vor allem dann Pech gehabt, wenn vorher kein Vertrag aufgesetzt wurde.1