Teilzeit Job

Teilzeit Job als Mutter

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Nicht alle Mütter möchten eine lange Zeit zu Hause bleiben, wenn sie ein Baby bekommen haben und suchen sich daher einen Teilzeit Job. Ca. 70 Prozent aller arbeitenden Mütter haben heute eine Teilzeit-Stelle. Einigen Frauen reicht der Mutterschutz aus, um sich einzig und allein um ihr Kind zu kümmern, sodass sie nach dieser Phase relativ bald wieder anfangen wollen, zu arbeiten. In manchen Fällen ist ein Teilzeit Job bei dem ursprünglichen Arbeitgeber möglich. Eine Vollzeit-Stelle ist nämlich mit einem Baby oder Kleinkind schwer zu bewältigen, sodass die Frauen darauf angewiesen sind, dass ihnen der Arbeitgeber mit der Stundenanzahl entgegen kommt. Grundsätzlich gibt es nur wenige Jobs, die nicht auch in Teilzeit ausgeführt werden könnten – nicht alle Arbeitgeber lassen sich jedoch darauf ein.

Teilzeit Job als Mutter in der alten Arbeitsstelle

Für viele Frauen wäre es ideal, wenn sie nach der Geburt des Kindes ihre alte Arbeit als Teilzeit Job wieder aufnehmen könnten. Oft hat man sich im Betrieb gut eingelebt, hat eine attraktive Position inne und im Kollegenkreis Freunde gefunden, sodass ein Wechsel des Arbeitsplatzes Einbußen mit sich bringen würde. Einige Arbeitgeber lassen sich darauf ein, auch wenn sie dadurch mehr Flexibilität zeigen müssen. Trotzdem kann die bekannte Kompetenz der Mitarbeiterin ein Grund sein, warum eine solche Regelung funktioniert. Wer bekannt ist für seine gute Arbeitsmoral, sein kollegiales Verhalten oder für gutes Organisationstalent, wird auch vom Arbeitgeber nicht gern wieder hergegeben. Wer also einen guten Status in der Firma hat, hat bessere Chancen, dass er dort nach der Geburt des Kindes einen Teilzeit Job bekommen kann.

Wie funktioniert ein Teilzeit Job?

Der Unterschied zwischen Vollzeit-Arbeit und dem Teilzeit Job liegt hauptsächlich in der Anzahl der Arbeitsstunden. Während eine klassische Vollzeit-Stelle etwa 40 Wochenstunden Arbeit beinhaltet, genügen im Teilzeit Job meist 20 bis 30 Wochenstunden. Dabei ist die junge Mutter voll versichert und zahlt Steuern, was einer der gravierenden Unterschiede zur geringfügigen Arbeit darstellt. Der Vorteil dabei ist unter anderem der, dass durch den Teilzeit Job gleichzeitig in die Rentenkasse eingezahlt wird, denn bei Minijobs wirkt sich der geringe Verdienst auch auf das Einkommen im Alter aus.

Was muss ich bedenken, wenn ich einen Teilzeit Job annehme?

Natürlich bleibt neben dem Teilzeit Job nicht mehr ganz so viel Zeit für die Familie wie vorher. Andererseits wird dadurch die Familienkasse aufgebessert und die junge Mutter fühlt sich oft ausgefüllter. Die Entscheidung, ob ein Teilzeit Job nach dem Mutterschutz oder nach der Elternzeit sinnvoll ist, muss jedoch jeder selbst treffen. Grundsätzlich muss keine Mutter ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie ihr Kind ein paar Stunden am Tag anderweitig betreuen lässt. Eine zufriedene Mama kommt auch dem Baby zugute und kann der ganzen Familie nützen. Dass Haushalt und Kochen dann manchmal auf der Strecke bleiben, muss die Familie dann allerdings akzeptieren, denn auch mit einem guten Zeitmanagement ist das Kombinieren von Arbeit, Kind und Haushalt keine leichte Aufgabe.

Was sind die Vorteile von einem Teilzeit Job?

Natürlich zeichnet sich der Teilzeit Job dadurch aus, dass neben der Arbeit weiterhin Zeit für die Familie bleibt. So kann man sowohl den Pflichten als Mutter als auch als Mitarbeiterin gerecht werden. Viele Mütter fühlen sich ausgefüllter, wenn sie nebenbei arbeiten können und freuen sich, im Alltag etwas Abwechslung zum Mutter-Sein zu bekommen. Daneben pflegt man derweil seine sozialen Kontakte und tut automatisch etwas für die spätere Rente.1