Mutterschaftsurlaub

Nach der Geburt in den Mutterschaftsurlaub?

Frau-mit-Baby-auf-dem-Arm

Die Bezeichnung „Mutterschaftsurlaub“ kann irreführend sein, denn der Mutterschaftsurlaub ist kein richtiger Urlaub im gesetzlichen Sinne. Die Idee des Mutterschaftsurlaubs bzw. der Elternzeit ist es, den Eltern direkt nach der Geburt Zeit zu geben, um sich um die Betreuung des Kindes zu kümmern. Dies ist nicht zu Verwechseln mit dem Mutterschutz, der von der Mutter vor und nach der Geburt beantragt wird. Mutterschutzzeit ist auf 14 Wochen begrenzt und dient der Schonung der Mutter vor und nach der Geburt.1 In dieser Zeit wird das volle Gehalt weitergezahlt. Der Mutterschaftsurlaub dagegen kann von einem oder auch von beiden Elternteilen (nacheinander oder auch überlappend) genommen werden, um das Kind in den ersten Jahren zu betreuen.2 In dieser Zeit besteht ebenfalls Kündigungsschutz.3 Doch drei Jahre ist eine lange Zeit. Viele Frauen haben Angst vor dieser Pause und entscheiden sich oft aus beruflichen Gründen gegen ein Baby. Doch das muss nicht sein – es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Kind und Karriere zu vereinbaren.


Ist Mutterschaftsurlaub das Aus für den Job?

Das befürchten vor allem Frauen. Schließlich sind es häufig Frauen, die nach der Geburt Elternzeit nehmen, und gleich 3 Jahre lang eine Berufspause in Form des Mutterschaftsurlaubs einlegen. Hier hilft es zu wissen, dass während der Elternzeit Kündigungsschutz besteht. Das heißt: Ihr Arbeitsplatz wartet auf Sie! Lassen Sie Sich nicht unter Druck setzen! Es gibt viele Möglichkeiten, um einerseits Zeit mit Ihrem Baby zu verbringen und andererseits den Anschluss ans Berufsleben nicht zu verlieren.4

Im Mutterschaftsurlaub Teilzeit arbeiten

Mutterschaftsurlaub heißt nicht, dass Sie komplett pausieren müssen. Sie haben die Option bis zu 30 Stunden pro Woche zu arbeiten und so weiterhin beruflich aktiv zu sein. In kleinen Betrieben muss dies vorher mit dem Arbeitgeber abgesprochen werden. Aber im Prinzip spricht nichts dagegen, dass Sie Teilzeit arbeiten, um so beruflich am Ball zu bleiben.

Möglichkeit der Weiterbildungen

Ihr Arbeitgeber ist nicht dazu verpflichtet, Sie an Weiterbildungsmaßnahmen zu beteiligen. Aber Sie können selbstverständlich teilnehmen, wenn Sie wollen – auf eigene Kosten.5 Dies ist keine schlechte Idee für Ihre Zeit im Mutterschaftsurlaub. Denn so können Sie weiterhin auf dem neuesten Stand bleiben. Weiterbildungen sind außerdem oft auf ein paar Tage begrenzt, sodass Sie dies auch leicht mit der Betreuung Ihres Kindes vereinbaren können. Informieren Sie Sich auch online. Oftmals gibt es Fortbildungskurse, die Sie von zu Hause aus belegen können.