Hochzeit wegen Baby

Hochzeit wegen Baby – Macht das eigentlich Sinn?

Hochzeit

Gleich nach der Geburt des Babys die Hochzeit zu planen, steht für manche Paare schnell zur Debatte. Dass Mama und Papa verheiratet sein müssen, ist noch immer in vielen Köpfen verankert, kennen und schätzen es doch die meisten noch von ihren eigenen Eltern. Die Hochzeit wegen einem Baby zu veranstalten, erscheint daher logisch, vor allem, wenn sowieso geplant ist, das Kind gemeinsam großzuziehen und auch als Paar zusammenzubleiben. Nicht nur das Familiengefühl, auch die steuerlichen Vorteile spielen bei solch einer Entscheidung oft eine Rolle. Zwar „lohnt“ sich eine Hochzeit nicht unbedingt für jedes Paar, aber unter gewissen Umständen kann sich die Heirat auch finanziell positiv auswirken.

Welche Vorteile hat die Hochzeit nach der Geburt des Babys?

Die Hochzeit mit Baby lohnt sich vor allem, wenn ein Elternteil wesentlich weniger verdient als der andere. Oftmals bleibt nach der Geburt des Babys die Mutter zunächst zu Hause, um das Baby zu versorgen, während der Vater weiterhin arbeitet um die Familie zu ernähren. Auch nach dem Babyjahr entscheiden sich viele Mütter (oder auch Väter) im Job weiterhin kürzer zu treten, um mehr Zeit mit dem Kind verbringen zu können. Dadurch verdient natürlich der in Vollzeit arbeitende Elternteil mehr als derjenige, der sich mehr um die Erziehung kümmert. In diesem Fall kann man einige steuerliche Vorteile nutzen, wenn man wegen dem Baby eine Hochzeit veranstaltet. Neben den steuerlichen Vorteilen kann man auch finanzielle Vorteile bei den Versicherungen erlangen, denn bestimmte Familienversicherungen sind günstiger als die Single-Beiträge.

Hochzeit wegen Baby – Welche Rechte haben Unverheiratete?

Wenn eine Hochzeit wegen dem Baby nicht in Frage kommt, ergeben sich daraus nicht zwangsweise Nachteile. Es kann trotzdem das gemeinsame Sorgerecht beantragt werden und auch Betreuungsunterhalt muss nach einer eventuellen Trennung bezahlt werden – jedoch bei Unverheirateten nur bis zu fünf Jahre lang. Verstirbt der Partner und hat vorher keine Hochzeit wegen dem Baby stattgefunden, kann der andere Elternteil leer ausgehen, sofern der Partner im Testament nichts Gegenteiliges angegeben hat. Ansonsten haben aber die unverheirateten Eltern eines Kindes inzwischen fast die gleichen Rechte wie verheiratete Paare.1