Das Kindercafé

Mit dem Baby ins Kindercafé

Kindercafe

Vor allem in den kühleren und feuchteren Monaten ist der Nachmittag in einem Kindercafe eine schöne Abwechslung für junge Eltern: Einfach im Warmen sitzen, einen heißen Kakao trinken und ein wenig quatschen. Mit einem Baby ist das in normalen Cafés leider überhaupt nicht entspannend, denn die Kleinen sitzen nun mal in den seltensten Fällen ruhig und sittsam an ihrem Tisch. Sie wollen viel lieber herumtollen, die Gegend erkunden und neue Abenteuer erleben. Unangenehm sind vielen Eltern dann die Blicke der anderen Gäste – und die schnelle Konsequenz ist die, das Café doch lieber wieder zu verlassen. Für den entspannenden Nachmittag eignen sich daher Kindercafes besonders, denn hier sind Eltern und Kinder mehr als willkommen.

Das Kindercafe – Rundum-glücklich-Paket für junge Eltern

Ein Kindercafe ist zu 100 Prozent auf die Belange und Wünsche junger Eltern mit Babys oder kleinen Kindern ausgerichtet. Hier sollen sich alle einfach nur wohlfühlen: Mamas und Papas reden mit anderen Eltern und die lieben Kleinen dürfen spielen, staunen oder einfach nur beobachten. So machen der Kaffeeklatsch und der Ausflug ins Kindercafe Spaß. Hier sind junge Eltern untereinander, tauschen sich aus und lächeln meist verständnisvoll, wenn in irgendeiner Ecke eines der Kinder mal wieder einen Wutanfall bekommt.

Das Kindercafe: Eine Idee – verschiedene Konzepte

Kindercafe

Ein Kindercafe zieht schon allein durch seine Möblierung die Blicke auf sich: Da dominieren große Rutschen, riesige Ball-Bäder und eine Menge Spielzeug, das überall in Regalen und Schränken – natürlich gut erreichbar für die kleinen Gäste – zum Ausprobieren einlädt. Tische und Stühle können einfach umgestellt werden; so sind die Eltern auf Wunsch immer in der Nähe der Kleinen. Es gibt Kindercafes, die einem herkömmlichen Café sehr ähnlich sind: Hier kommen die Gäste hin, essen und trinken entspannt etwas, während die Kleinen zufrieden spielen und gehen nach einer gewissen Zeit wieder. Manche derartige Cafés sind allerdings eher eine Art Kinderbetreuung: Eltern geben ihren Nachwuchs im Kindercafe ab und widmen sich ihren eigenen Vorhaben, wie shoppen gehen, Termine wahrnehmen oder um einmal allein einen Schwatz mit der besten Freundin machen zu können.1 Eine weitere Variante verfolgt das klassische Kindercafe-Konzept – mit vielen Spielmöglichkeiten für die Kleinen und einer gastronomischen Betreuung der Eltern – und ergänzt dieses mit Angeboten wie Pilateskurse für Mütter, Babymassage oder Musikalischer Früherziehung.2

Szene- oder Studentenviertel – häufige Adressen von Kindercafes

Kindercafes findet man in den meisten Fällen dort, wo viele junge Familien wohnen. Manchmal handelt es sich dabei um „Szeneviertel“ einer Stadt oder auch um den Stadtteil, in dem die meisten Studenten wohnen. Geheimtipps werden oft und gern durch Mund-zu-Mund-Propaganda weitergegeben. Aber auch das Internet hat eine Vielzahl an Tipps, wo Eltern ein nahegelegenes Kindercafe finden können. Kindercafes gibt es heute in beinahe jeder Stadt!