Kinderbetreuung durch Großeltern

Toll für jede Familie: Kinderbetreuung durch die Großeltern

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Kinderbetreuung durch Großeltern ist für viele Familien ein Segen: Wären Oma und Opa nicht, dann hätten viele Eltern keinen, der auf die Kinder aufpasst und könnten gar nicht oder nur teilweise arbeiten gehen. Dank der Kinderbetreuung durch die Großeltern genießen Eltern wenigstens ab und an eine kinderfreie Zeit und können einen Abend nur für sich erleben. Und auch der Nachwuchs selbst sehnt diese Zeit immer wieder her, ist es doch bei einer Kinderbetreuung durch Großeltern immer irgendwie anders als bei Mama und Papa – gemütlicher, ruhiger und auch nie so streng! Und nicht zuletzt: Nur weil Kinderbetreuung durch Großeltern überhaupt möglich ist, entschließen sich viele Paare überhaupt erst, ein Kind zu bekommen.

Kinderbetreuung durch die Großeltern kann breit gefächert sein

Lebenserfahrung, Wissen und Liebe – das kann und will die ältere Generation gern an die Enkel weitergeben. Mit diesen Zutaten im Gepäck sind sie perfekt ausgestattet, um einen Nachmittag, einen Abend oder gar ein Wochenende für ihre Lieben da zu sein und die Kinderbetreuung für diese Zeit zu übernehmen. Kinderbetreuung durch Großeltern kann breit gefächert sein. Oft holen Oma und Opa die Kleinen aus dem Kindergarten, der Krippe oder der Schule ab und verbringen den Nachmittag mit ihnen. Vielleicht liegt der kleine Liebling auch mit Fieber im Bett und braucht besonders viel Aufmerksamkeit und Zuwendung? – Omas Lieblingsaufgabe! Arbeiten beide Eltern beispielsweise im Schichtbetrieb kann die Kinderbetreuung durch die Großeltern auch zur festen Regel werden. Meist wohnen Oma und Opa dann ganz in der Nähe oder gar im eigenen Haus und sind ständige und feste Betreuungsperson für die Kinder. Dann wartet schon morgens der warme Kakao auf dem Frühstückstisch und für Schulkinder steht immer ein warmes Mittagessen bereit.

Flexibel und individuell: Kinderbetreuung durch die Großeltern

Der Vorteil einer Kinderbetreuung durch Großeltern liegt auf der Hand: Oma und Opa sind enge Vertrauenspersonen, kennen ihre Schützlinge oft von Geburt an und wohnen im besten Fall nur ein paar Straßen oder Orte weiter. Problemlos lassen sich hierdurch feste Betreuungszeiten vereinbaren, die in Ausnahmefällen aber auch kurzfristig verändert werden können. Großeltern haben meist eine ganz besondere Beziehung zu ihren Enkeln – nicht zuletzt deshalb, weil sie in ihnen ein wenig ihre eigenen Kinder sehen.1 Manchmal wollen sie Dinge besser machen, als sie es selbst als Eltern getan haben und schenken ihren Enkeln besonders viel Aufmerksamkeit und Liebe. Die Kinder selbst freuen sich meist über eine Kinderbetreuung durch die Großeltern. Dann läuft nämlich alles nicht so streng ab, wie sonst: Das Zu Bett gehen wird ausnahmsweise nach hinten geschoben, das Stück Schokolade darf auch noch nach dem Zähneputzen genascht werden und morgens gibt’s eine extra große Tasse Kakao.

Familienkrach vorprogrammiert

Die große Vertrautheit zwischen Eltern und Großeltern kann auch problematisch werden: Dann nämlich, wenn Uneinigkeit darüber herrscht, wie genau die Kinderbetreuung durch Großeltern ablaufen soll. Eventuelle Barrieren oder Hemmnisse, wie bei einer Fremdbetreuung der Kinder gibt es bei der Kinderbetreuung durch Großeltern nicht. Unzufriedenheit kann so schnell zu Streit werden und schnell ein Wort das andere ergeben. Auch wenn es die eigene Familie ist. Ist eine Kinderbetreuung durch die Großeltern geplant, sollte es einen gemeinsamen Konsens zumindest zur wichtigsten Fragen geben: Was darf das Kind definitiv nicht und wo drücken die Eltern gern ein Auge zu? Zweiter gewichtiger Nachteil: Viele ältere Menschen wollen sich noch nicht ganz aus dem Berufsleben zurückziehen und nehmen Aufgaben in Vereinen an oder arbeiten anderweitig ehrenamtlich. Ein Engagement, das die Flexibilität der Kinderbetreuung durch Großeltern natürlich einschränkt. Familien sollten diesen „Unruhestand“ der Älteren akzeptieren und in ihre persönlichen Planungen einbeziehen.