Kinderfrau

Individuelle Rundum-Betreuung: die Kinderfrau

Frau

Kinderfrauen sind optimal für alle, die sich aufgrund vieler beruflicher Aufgaben nur wenig um ihre Kinder kümmern können – und sie dennoch in guten Händen wissen wollen. Kommt eine Kinderfrau ins Haus, können Eltern sich auf eine sehr individuelle Rundum-Betreuung ihrer Kinder freuen. Eine Kinderfrau sollte immer eine pädagogische Ausbildung haben und perfekt zur Familie passen. Immerhin wird sie durch ihre ständige Anwesenheit nahezu zu einem Teil der Familie und hat einen sehr hohen Einfluss auf die ihr anvertrauten Schützlinge. Aufgrund der prekären Lage in puncto Kinderbetreuung steigt die Nachfrage nach einer Kinderfrau immer mehr an.1

Alles rund um den Nachwuchs: Aufgaben einer Kinderfrau

Die Kinderfrau kümmert sich auf Wunsch von morgens bis abends um den Nachwuchs. Je nach vertraglicher Vereinbarung kann sie sich schon um das Frühstück des Nachwuchses kümmern, ihn anschließend bei Bedarf zur Schule bringen und nachmittags wieder abholen. Hausaufgabenkontrolle bzw. -hilfe und die Nachmittagsgestaltung stehen ebenso auf der Agenda, wie die Organisation von gemeinsamen Spiel- Nachmittagen mit Freunden. Die Kinderfrau betreut nicht nur ein Kind, sondern hat alle Geschwisterkinder in ihrer Obhut. Dank einer guten Ausbildung, Freude und Kinderliebe wird sie es dabei schaffen, den Anforderungen jeden Alters gerecht zu werden. Kleinere Arbeiten im Haushalt runden das Aufgabenprofil der Kinderfrau ab.

In der Familie und mit der Familie: der Unterschied zur Tagesmutter

Kinderfrauen arbeiten im unmittelbaren Umfeld der betreuten Kinder – kommen also ins Haus – und haben einen direkten Arbeitsvertrag mit der Familie.2 Sie sind zu 100 Prozent nur für die Kinder ihres Arbeitgebers da und können damit in hohem Maße individuell arbeiten. Das sind die wichtigsten Unterschiede zu Tagesmüttern, die bis zu fünf oder sechs Kinder in ihrem eigenen Haus/ihrer eigenen Wohnung betreuen. Nachteil beider Betreuungsmodelle: Im Krankheitsfall gibt es für die Kinder keine Ersatzbetreuung bzw. nur Alternativen bei Personen, zu denen der Nachwuchs in den meisten Fällen keine so enge Beziehung hat. Eltern, die eine Kinderfrau anstellen, legen deren Lohn selbst fest. Dabei gilt: je besser die Ausbildung und je größer die Erfahrung desto höher der Stundenlohn. Auch die Betreuungszeiten variieren von Fall zu Fall. So kann die Kinderfrau ebenso von 6 bis 18 Uhr im Haus sein, oder ihre Schützlinge von 10 bis 20 Uhr betreuen. Tagesmütter haben in der Regel feste Betreuungszeiten.
 

Der Weg zur Kinderfrau: selbst finden oder finden lassen

Familien finden ihre Kinderfrau oft über Kleinanzeigen in regionalen Zeitungen. Auch Onlineportale bieten viele Möglichkeiten. In einigen Städten gibt es Interessenvereinigungen und Verbände, die sich die Mithilfe bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf die Fahnen geschrieben haben. Solche Initiativen helfen bei der Suche nach Kitaplätzen und Tagesmüttern ebenso, wie bei der Suche nach einer Kinderfrau. Für gut befundene Bewerberinnen sollten in jedem Fall

  • ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis ohne Vorstrafen vorweisen können,
     
  • eine ärztliche Eignungsbescheinigung mitbringen,
     
  • pädagogische Kenntnisse bzw. eine Ausbildung mit guten Zeugnissen bescheinigen können,
     
  • aussagekräftige Referenzen haben,
     
  • gutes Hochdeutsch sprechen
     
  • und im besten Fall Nichtraucherin sein.