Baby bespaßen

Mein Baby bespaßen – muss ich das überhaupt?

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Viele Eltern haben keine rechte Idee, wie man ein Baby eigentlich richtig bespaßen kann. Es stellen sich auch immer wieder die Fragen: Muss ich mein Kind überhaupt bespaßen? Kann es ihm jetzt schon langweilig werden? Wie viel Ruhe braucht mein Nachwuchs? Standardisierte Antworten darauf gibt es nicht, denn jedes Kind ist verschieden. Einige Kinder brauchen ständig Aufmerksamkeit und machen das Baby bespaßen zur richtigen Herausforderung, andere können sich stundenlang mit sich selbst beschäftigen und machen das Bespaßen durch die Eltern überflüssig. Es gilt für alle Eltern hier das richtige Maß zu finden. Zum Glück nehmen Babys keine Rücksicht auf gute Manieren und halten nichts von vornehmer Zurückhaltung – wenn sie unterhalten werden möchten, so werden sie dies auch lautstark verkünden.

Wie stelle ich es an, mein Baby zu bespaßen?

Nicht immer muss das Bespaßen des Babys zu einer großen „Party“ werden. Die Kleinen sind oft schon zufrieden, wenn man sie ein wenig in den Alltag integriert, es zum Beispiel im Babytuch mit sich herumträgt, während man den Haushalt macht oder Essen kocht. Beliebt sind natürlich auch kleine Fingerspiele, Singen oder das Erzählen von Geschichten. Der Vorteil, wenn das Kleine noch nichts versteht ist, dass man ihm eigentlich alles erzählen kann, solange es nur in einer optimistischen Tonlage geschieht. Das Kind hat dann das Gefühl, dass ihm Aufmerksamkeit geschenkt wird, ohne dass man sich dafür groß anstrengen oder es bespaßen muss. Wenn einem nichts mehr einfällt, tun es natürlich auch Spielsachen. Vor allem in den ersten Monaten ist es nicht schwer etwas zu finden, womit sich das Baby gern bespaßen lässt – sei es das Mobile, das Klangspiel oder die Schnullerkette, das Kind ist in der ersten Zeit noch schnell zu begeistern.

Mit welchen Spielsachen und Tipps kann ich mein Baby bespaßen?

In den ersten Monaten werden die frischgebackenen Eltern bald merken, dass es nicht viel braucht um das Baby erfolgreich zu bespaßen. Das Kleine kann sich meist fabelhaft mit sich selbst beschäftigen, und wenn es dabei nur seine Zehen und Hände untersucht oder den Tastsinn mit dem Umgreifen der Gitter des Bettchens schärft. Richtiges Spielzeug ist also erst einmal gar nicht nötig. Wer seinem Kleinen aber trotzdem etwas zum Spielen schenken möchte, der macht ihm mit Sicherheit eine Freude mit allem, was es umfassen, hin und her wackeln oder in den Mund stecken kann. Das können Beißringe, Schnullerketten oder Rasseln sein, sonst tut es aber auch der Löffel oder eine Socke. Wählerisch sind die Kleinen beim Bespaßen in dieser Zeit meist noch nicht.

Baby bespaßen leicht gemacht

Wer sein Baby bespaßen will, wird sicher schon mitbekommen haben, wie begeistert die Kleinen oft von Grimassen oder Herumalbern sind. Dabei nimmt die Mimik der Eltern eine ganz entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Kindes ein, wie Forscher herausfanden. Allein durch den Gesichtsausdruck kann man dem Kind Freude, Überraschung oder auch Trauer vermitteln. Das ist sehr wichtig, um später die Gesichter anderer Menschen deuten zu lernen. Um diese und andere kognitiven Fähigkeiten auszubauen, sprechen fast alle Eltern instinktiv übertrieben mit ihrem Nachwuchs und zeigen auch entsprechend übertriebene Gesichtsausdrücke.

Wie kann ich kreativ mein Baby bespaßen?

Wie schon erwähnt, braucht es in den ersten Monaten nicht viel, um sein Baby zu bespaßen. Die Kleinen lieben alles, was sie anfassen, ertasten oder bewegen können und sind zudem vom eigenen Körper nicht minder fasziniert. Da genügen zum Beispiel das knisternde Papier oder die klappernden Geldstücke, um die Aufmerksamkeit des Babys zu gewinnen und es zu bespaßen. Ansonsten brauchen Babys auch viel Zeit für sich, man muss das Baby bespaßen also nicht den ganzen Tag zelebrieren. Die Kleinen sind oft schon zufrieden, wenn man sie einfach mal eine Stunde in ihrem Bettchen liegen lässt.