Beziehungsprobleme nach der Geburt

Das Baby ist da – und die Liebe weg?

Beziehungsprobleme nach der Geburt loesen

Beziehungsprobleme sind nach der Geburt nicht selten und Paare müssen lernen, mit ihnen umzugehen. Dabei können Beziehungsprobleme nach der Geburt ganz unterschiedlich sein: Oft ist die junge Mutter zu erschöpft, um auf die Belange ihres Partners einzugehen. In vielen Fällen gibt sie 100 Prozent ihrer vorhandenen Aufmerksamkeit dem Baby – und für den jungen Papa bleibt nichts übrig. Oft fühlen sich Väter auch als Außenseiter und sehen im neuen Familienmitglied einen Eindringling, der die traute Zweierbeziehung mit einem Mal zerstört hat. Wie auch immer die Beziehungsprobleme aussehen: Sie können gelöst werden und müssen nicht zum vollständigen Bruch der Partnerschaft führen.

Konfliktherde für Beziehungsprobleme nach der Geburt

Beziehungsprobleme nach der Geburt sind sogar wissenschaftlich belegt: US-Forscher haben eine Studie veröffentlicht, nach der bei zwei Dritteln der von ihnen untersuchten Elternpaare die Zufriedenheit mit der Partnerschaft nach der Geburt erst gestiegen und dann deutlich gefallen ist und von Beziehungsproblemen nach der Geburt bestimmt war. Klar wurden dabei aber auch die Gründe für die Beziehungsprobleme nach der Geburt des Nachwuchses. Demnach spielen eine vorhandene oder eben nicht vorhandene Aufmerksamkeit füreinander bzw. Besorgnis umeinander im täglichen Leben eine wichtige Rolle. Während diese in den meisten Fällen vor der Geburt eines Kindes zu einem großen Teil von Arbeitskollegen oder Freunden kommt, ist das - vor allem bei den jungen Müttern - mit Baby nicht mehr der Fall. Eine Situation, die Konflikte herausfordert, denn während Männer den Wunsch nach gestiegener Aufmerksamkeit der Partnerin oft nicht sehen, schaffen es Frauen selten, ihre Bedürfnisse zu zeigen bzw. zu kommunizieren. Enttäuscht und hilflos schlittern viele junge Eltern so schnell in Beziehungsprobleme nach der Geburt: Zorn und Ablehnung sind nur einige Spielarten.1

Für Beziehungsprobleme nach der Geburt gibt es viele Ursachen

Sie haben den Arbeitsaufwand rund um ein Neugeborenes unterschätzt oder wollen ihr altes, locker-leichtes Leben nicht aufgeben – in vielen Fällen sind solche Lebenseinstellungen junger Väter Ursache von Beziehungsproblemen nach der Geburt. Müttern gelingt der Start ins neue Leben leichter – allerdings oft nicht ganz ohne Probleme. Sie haben oft mit depressiven Verstimmungen zu kämpfen, auch eine häufige Ursache von Beziehungsproblemen nach der Geburt. Immerhin 17 Prozent aller Frauen zeigen entsprechende Symptome – egal wie alt sie sind und in welchem Umfeld sie leben. Werden solche Anzeichen einer Depression nicht behandelt, dann droht eine schwerere Erkrankung, die unbedingt behandelt werden muss. Beziehungsprobleme nach der Geburt können sowohl Ursache einer Depression sein, also auch eine solche psychische Krankheit nach sich ziehen.2

Richtiges Verhalten bei Beziehungsproblemen nach der Geburt

Um Beziehungsproblemen nach der Geburt von vornherein aus dem Weg zu gehen, sollten Paare ihr neues Leben gut planen. Es sollte immer Zeit sein, auch mal bewusst

  • für eine gemütliche Stunde auf dem Sofa – ohne Fernseher
     
  • für einen Kinoabend oder ein leckeres Essen
     
  • oder für sich selbst – etwa zum joggen oder shoppen – zu finden.


Beziehungsprobleme nach der Geburt haben weniger Chancen, wenn beide Partner aufeinander achten und sich auch in stressigen Zeiten regelmäßig umarmen und küssen. Auch Gespräche über Erlebtes, über Wünsche und Sorgen sind immer wichtig! So lange man sich füreinander interessiert, können kaum Missverständnisse entstehen.

Hilfe bei Beziehungsproblemen nach der Geburt

Um wieder Respekt voreinander zu bekommen und um zu lernen, wie man sich im täglichen Leben gegenseitig Aufmerksamkeit schenkt, bietet sich in vielen Fällen eine Paartherapie an. Sie gibt Anstöße und Hilfe zur Selbsthilfe. Der Paartherapeut hilft mit, Beziehungsprobleme nach der Geburt in den Griff zu bekommen, räumt kommunikative Hindernisse aus dem Weg und legt die wahren Probleme des Paares offen. Als neutrale Person, die Mut macht.3