Die richtige Kindererziehung

Früh, aber nicht zu früh – der Beginn richtiger Kindererziehung

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Richtige Kindererziehung ist eine Herausforderung für junge Eltern, gleichzeitig aber auch oft ein ganz natürlicher Prozess. Eltern haben ausreichend Zeit, in diese Aufgabe hineinzuwachsen und die richtige Kindererziehung zu erlernen. Denn eins ist klar: Ist der Nachwuchs endlich da, ist von richtiger Kindererziehung noch lange keine Rede. Zunächst gilt es, dem kleinen Erdenbürger Liebe, Geborgenheit und Nahrung zu geben. Erste Schritte hin zur richtigen Kindererziehung im weiteren Sinne sind etwa ab der 8. Lebenswoche die Einführung eines Rhythmus und fester Rituale. Zwei Elemente, die den Grundstein für richtige Kindererziehung im engeren Sinne legen.

Richtige Kindererziehung – entscheidend für das ganze Leben

Die Erziehungswissenschaft hat im Laufe der letzten hundert Jahre eine Menge Definitionen von Erziehung herausgebracht: Erziehung bzw. erziehen bedeutet, den Geist und den Charakter eines Menschen zu bilden und seine Entwicklung zu fördern, schreibt unter anderem das Lexikon für Psychologie und Pädagogik.1 Fernab jeder wissenschaftlichen Untersuchung wünschen sich die meisten Eltern, dass ihr Kind zu einem klugen, gesunden, selbstbewussten, glücklichen und kontaktfreudigen Menschen heranwächst. Der Weg dahin ist leichter, als man glaubt: Denn Kinder lernen immer von ihren Eltern. Sie erlernen nicht nur das Sprechen beispielsweise, sondern auch gutes Benehmen, soziale Kompetenzen sowie Interesse und Neugier am Lernen neuer Dinge. „Erziehung ist zwecklos, die Kinder machen einem sowieso alles nach", sagte schon der Komiker Karl Valentin. Oder anders ausgedrückt: So wie Eltern das Leben vorleben, übernehmen es später auch ihre Kinder. Das Vorleben ist also ein wichtiger Bestandteil der richtigen Kindererziehung.

Gibt es „richtige Kindererziehung“?

Mit dem sogenannten resilienzförderlichen (Resilien=Stärke/Widerstandsfähigkeit) und demokratischen Erziehungsstil bekommen  Kinder die größten Chancen, selbstbewusste, verantwortungsvolle, glückliche aber auch konfliktfähige Erwachsene zu werden.2 Dabei sollten Eltern die unterschiedlichen Entwicklungsschritte ihres Sprösslings kennen und Schlüsse für die richtige Kindererziehung ziehen. Eine Herausforderung beispielsweise, wenn mit etwa zwei Jahren die ersten Wutanfälle den Tagesablauf durcheinanderbringen oder kleine Rangkämpfe mit Spielgefährten gefochten werden. Mit dem Wissen um die Hintergründe können Eltern liebvoll und fair Spannungen abbauen, Konflikte lösen und dabei den Kleinen die Dinge erklären. Ein wichtiges Schlagwort richtiger Kindererziehung ist „Konsequenz“: Kinder müssen Folgen ihres Verhaltens kennenlernen, um sich künftig anders – richtig – verhalten zu können. Ein inkonsequentes Verhalten seiner Eltern verwirrt und verunsichert den Nachwuchs. Wer Regeln ständig ändert, macht es seinem Kind schwer, sie zu lernen. Und eine richtige Erziehung wird nahezu unmöglich.

Nicht verzagen – sondern fragen!

Auch wenn viele Punkte richtiger Erziehung Bauchsache sind – Konflikte, Hilflosigkeit oder Resignation in Sachen Erziehung gibt es immer wieder. Dann ist guter Rat aber gar nicht so teuer! Denn neben den eigenen Eltern (bzw. Großeltern des Nachwuchses) haben auch Freunde und Bekannte immer einen heißen Tipp in Sachen Kindererziehung parat. Und was gibt es besseres, als aus den gemachten Fehlern anderer zu lernen. Gepaart mit einer Hand voll Expertenratschlägen kann dann eigentlich kaum noch etwas passieren. Gern gelesene Bücher rund um richtige Kindererziehung sind unter anderem: Jesper Juul "Aus Erziehung wird Beziehung", Annette Kast-Zahn “Jedes Kind kann Regeln lernen”, Margot Sunderland "Die neue Elternschule", Carlos González "In Liebe wachsen".

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