Der erste Zahn beim Baby

Erwartet und gefürchtet: Babys erster Zahn

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Was für eine Freude, wenn Babys erster Zahn aus dem Kiefer lugt – und in vielen Fällen auch: was für eine Überraschung! Denn oft merken Eltern gar nicht, was da für eine Bewegung im Mund des Nachwuchses ist. Plötzlich – quasi über Nacht – ist der erste Zahn oft da. Stillende Mütter merken das oft am ehesten, denn das gemütliche Miteinander wird plötzlich eine leicht schmerzhafte Angelegenheit. Und auch wenn Babys erster Zahn sich noch völlig beschwerdefrei seinen Weg durch den Kieferknochen gebahnt hat – die restlichen Beißerchen machen da oft durchaus mehr Ärger. Und so entwickelt sich die Zeit des Zahnens in vielen Fällen zu einer recht schweren Phase für Eltern und Baby.

Daran erkennen Eltern, dass Babys erster Zahn im Anmarsch ist

Schmerzen haben Babys nicht erst mit dem Durchbruch des ersten Zahns, sondern unter Umständen schon viel eher: Bereits lange bevor die erste weiße Spitze zu sehen ist, „arbeitet“ es ordentlich in den kleinen Kieferknochen und die Zähne schieben sich Stück für Stück Richtung Licht. Auch wenn das noch nicht richtig wehtut, spüren die Kleinen den Druck und können schon lange vor dem ersten Zähnchen schwieriger werden. Ist der erste Zahn dann durch – meist ist es ein Vorderzahn im Ober- oder Unterkiefer – geht es schnell: Rote Bäckchen und eine erhöhte Temperatur signalisieren, dass der Nachwuchs zahnt und dem ersten Zähnchen bald viele weitere folgen werden.

Viele Kinder haben Fieber und Durchfall. Oft sind Fäuste und Finger jetzt Dauergäste in Babys Mund und scheinen das, was da drinnen passiert, genauestens untersuchen zu wollen. Sauberkeit ist jetzt oberstes Gebot, denn sonst gesellt sich zu den Schmerzen in Babys Mund noch eine unangenehme Krankheit: Denn während des Zahnens konzentriert sich der gesamte Körper des Babys voll und ganz auf den ersten Zahn und das, was danach noch so kommt. Das Immunsystem arbeitet nur im Sparmodus – Krankheiten sind also vorprogrammiert.