U5

Das Baby ist etwa ein halbes Jahr alt – die U5 steht an

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Im 6. bis 7. Lebensmonat steht für Eltern mit ihrem Nachwuchs die U5 an. Der Kinderarzt sieht jetzt ein sehr bewegliches Baby, das schon richtig viel kann und beginnt, sein Leben zunehmend mehr in die eigene Hand zu nehmen. Mit etwa einem halben Jahr können sich Babys schon sehr gut bewegen und sich teilweise Objekte ihrer Begierde schon ganz alleine holen. Nicht nur der individuelle Weg zum aufrechten Gang spielt bei der U5 eine entscheidende Rolle; auch die Fähigkeit, mit anderen sozial zu interagieren, wird bei der Vorsorgeuntersuchung genau unter die Lupe genommen.

Umfassender Rundumcheck: Untersuchungen zur U5

Bei der U5 steht erneut ein umfassender Rundum-Check des Babys an: von der Beweglichkeit über die Körperbeherrschung bis hin zum Entwicklungsstand von Grob- und Feinmotorik. Auch Augen und Ohren werden nochmals gründlich untersucht. Die U5 findet in einem Alter statt, in dem die Kleinen oft bereits die ersten Zähne haben oder wo zumindest der erste Zahn vor dem Durchbruch steht. Aus diesem Grund wird sich der Kinderarzt mit den Eltern auch über die jetzt wichtige Zahnpflege unterhalten und gute Tipps geben. Mit einem halben Jahr dürfen Babys meist erstmals einen Brei probieren. Auch rund um den Start der sogenannten Beikost gibt es bei der U5 immer wieder einiges zu besprechen.1

Das sollten Babys können

Die Feinmotorik der Hände ist ein wichtiger Untersuchungsgegenstand während der U5. Klappt diese gut, dann geht der Kinderarzt davon aus, dass das Gehirn des Babys voll umfänglich zu komplexen Funktionen wie beispielsweise zum räumlichen Sehen in der Lage ist. Auch die Entwicklung der Sprache ist ein zentraler Punkt der U5. Die kleinen Patienten sollten bei der U5 unter anderem

  • fröhlich plaudern und flüstern können,
  • zurücklächeln, wenn sie angelacht werden,
  • sich vom Bauch auf den Rücken drehen und umgekehrt,
  • rückwärts robben und
  • sich auf die Handflächen stützen,
  • den Scherengriff beherrschen
  • in jede Hand einen kleinen Gegenstand nehmen können sowie
  • spontan und im „Gespräch“ Silbenketten bilden.2