Pflanzenheilkunde

Pflanzenheilkunde hilft kranken Babys sanft und sicher!

Pflanzenheilkunde_Baby

Bei vielen Krankheiten kleiner Kinder oder Babys sind Therapien aus der Pflanzenheilkunde eine gute Lösung. Die Tees und Salben wirken sanft und – richtig dosiert – auch ohne Nebenwirkungen. Die Lehren der Pflanzenheilkunde sind mehrere hundert Jahre alt und gehören damit zu den ältesten medizinischen Therapien.1

Was über einen so langen Zeitraum immer wieder getestet und neu erprobt wurde, hat sich bewährt und kann also nur gut sein. Mit Pflanzenheilkunde sind Husten und Schnupfen schnell vergessen und dem Kleinen geht es wieder richtig gut.

Was bedeutet „Pflanzenheilkunde“?

Mittels der Pflanzenheilkunde werden Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen mit Hilfe von Pulvern, Tees, Extrakten und Tinkturen aus bestimmten Pflanzen und Pflanzenteilen wie Blättern, Blüten, Hölzern, Früchten, Knospen, Samen, Wurzeln und Zwiebeln geheilt.

Auch als vorbeugende Maßnahme können Mittel aus der der Pflanzenheilkunde eingenommen werden. Dank der guten Verträglichkeit und der kaum vorhandenen Nebenwirkungen macht auch eine Therapie über einen langen Zeitraum nichts aus. Die Ursprünge der Pflanzenheilkunde liegen in der Naturheilkunde; heute ist die sogenannte Phytotherapie ein fester Teil der naturwissenschaftlich orientierten Schulmedizin.

Worauf achten, wenn man die Pflanzenheilkunde beim Baby anwendet?

Wollen Eltern die Möglichkeiten der Pflanzenheilkunde bei ihrem Baby ausschöpfen, dann sollten sie unbedingt darauf achten, ein standardisiertes, qualitativ hochwertiges Mittel, das auch tatsächlich wirkt, zu erwerben. Alle Präparate, die es in der Apotheke gibt, entsprechen den Qualitätsansprüchen des Deutschen Arzneibuches (DAB) – eine Art Zertifizierung, die bei Produkten aus dem Reformhaus, dem Bioladen oder dem Supermarkt nicht gegeben ist.

Durch häufig niedriger dosierte Wirkstoffe ist die Wirksamkeit hier nicht garantiert. Ein Tipp zur Auswahl der Produkte der Pflanzenheilkunde: Keinesfalls angewendet werden darf bei Babys Eukalyptusöl – sonst droht eine allergische Reaktion in Form von Atemproblemen.2

Wann hilft Phytotherapie beim Baby?

Gegen typische Erkältungssymptome:

Bei Erkältungskrankheiten bietet die Pflanzenheilkunde sehr viele Möglichkeiten: Arznei-Efeu löst zähen Schleim in den Bronchien und verflüssigt ihn. Das wussten im Übrigen schon die Menschen vor 2.500 Jahren! Ebenso gut und oft bei Husten verwendet, sind Produkte mit Thymianöl, die ebenfalls schleimlösend und entkrampfend auf die Bronchien wirken und Bakterien nicht weiter gedeihen lassen. Thymian wird in der Pflanzenheilkunde als Salbe und als Tee verabreicht.

Gegen trockenen Reizhusten:

Trockener Reizhusten bessert sich mit Isländisch Moos, der meist gelutscht wird, oder mit Tees oder Fertigpräparaten, in denen Königskerze enthalten ist.

Gegen Schnupfen, Fieber und Kopfschmerzen:

Schnupfen, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen bessern sich gut mit Hilfe des Indianischen Wasserdosts; beruhigend, entkrampfend und schlaffördernd wirkt Melisse.

Gegen Hautkrankheiten:

Hautkrankheiten behandelt die Pflanzenheilkunde abwechselnd mit einem Sud aus dem Kraut des Wilden Stiefmütterchens und mit Umschlägen aus Schwarzem Tee.

Gegen einen wunden Po:

Gegen einen wunden Po hilft eine Salbe aus Zauberstrauch und Kamille, die in der Apotheke aus Kamillosan® Creme und Hametum® Crème angemischt werden sollte.

Gegen Blähungen:

Kümmelöl im Uhrzeigersinn rund um den Bauchnabel massiert, gilt als bewährtes und wirksames Mittel der Pflanzenkunde gegen Blähungen beim Nachwuchs.

Pflanzenheilkunde – ein Angebot vieler Heilpraktiker, Apotheker und Mediziner

Über alle Möglichkeiten der Pflanzenheilkunde können Eltern sich in Naturheilkunde-Praxen oder anderen alternativmedizinisch orientierten Praxen informieren. Oft haben auch Schulmediziner eine entsprechende Zusatzqualifizierung erworben und beraten gerne rund um die Möglichkeiten dieser sanften Therapie. Viele Apotheken haben einen naturheilkundlichen  Schwerpunkt und immer einen Tipp, welche pflanzlichen Inhaltsstoffe wie genau wirken. Pflanzenheilkunde ist somit eine gute Behandlungsalternative und hilft ihrem Kind,  schonend wieder gesund zu werden.