Zufüttern

Zufüttern: Was heißt das eigentlich?

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In der ersten Zeit des Lebens ist es nicht unbedingt nötig, dass man dem Baby neben der Muttermilch zufüttern muss. Nur, wenn die medizinische Notwendigkeit besteht, sollten Mütter dem Kind in den ersten Monaten etwas anderes als Muttermilch dazugeben – das ist in der Regel der Fall, wenn nicht genügend Milch produziert wird. Bei Babys unter 3000 Gramm Geburtsgewicht oder bei Frühchen sollte man mit dem Zufüttern beginnen, wenn sie mehr als 8 Prozent ihres Geburtsgewichts verloren haben, bei allen anderen gesunden Kindern bei 10 Prozent. Das ist aber unbedingt mit dem Arzt abzusprechen. Ansonsten gilt: Beikost ist erst dann nötig, wenn das Kind so viele Nährstoffe braucht, dass die Muttermilch dazu nicht mehr ausreicht. Das ist in der Regel etwa ab dem fünften bis achten Monat der Fall. Jetzt kann man sich überlegen, welche leckeren Rezepte zum Zufüttern man dem Kleinen zubereitet.1

Was muss man beim Zufüttern beachten?

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Wenn man vor der üblichen Zeit mit dem Zufüttern beginnen möchte, sollte man das vorher mit seinem Arzt absprechen. Dieser kann außerdem noch hilfreiche Tipps zum Zufüttern geben. Ansonsten gilt es, die Beikost langsam einzuführen, das heißt, das Baby wird nur Schritt für Schritt an den Brei gewöhnt. Der frische Brei sollte immer direkt am selben Tag verzehrt werden, andernfalls sollte man die Mahlzeit portionsweise einfrieren. Das Einfrieren sollte am besten direkt nach dem Pürieren geschehen. Bei einer Temperatur von ca. -18°C ist der Brei dann etwa zwei Monate haltbar. Aufgetaut werden sollte die Mahlzeit direkt vor dem Verzehr in einem warmen Wasserbad – längere Wartezeiten unterstützen das Vermehren von Bakterien. Aufgetauter Babybrei zum Zufüttern darf nicht noch einmal eingefroren werden.

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zum Zufüttern

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Dieser Brei ist eine der Standard-Mischungen beim Zufüttern. Hiermit werden den Kleinen viel Zink, Eisen, essentielle Fettsäuren und Vitamine zugeführt. Man benötigt dazu ca. 30 Gramm Fleisch, 100 Gramm Gemüse (zum Beispiel Möhren, Broccoli oder Paprika), ca. 50 Gramm Kartoffeln, 20 Milliliter Obstsaft (mit viel Vitamin-C) und ca. 10 Milliliter Pflanzenöl. Das Fleisch wird zunächst weich gekocht und anschließend püriert. Das Gemüse und die Kartoffeln werden nun in wenig Wasser weichgedünstet und zu dem Püree gegeben. Alles noch einmal aufkochen, anschließend den Saft dazu geben und noch einmal pürieren. Am Ende wird das Pflanzenöl untergerührt. Dieser Brei eignet sich am besten zum Zufüttern in der Mittagszeit. Lecker!

Vollmilch-Getreide-Brei zum Zufüttern

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Vollmilch-Getreide-Brei zum Zufüttern ist am besten für die Abendmahlzeit geeignet. Die Vollkorn-Flocken sind gut für die Verdauung und auch Milch und Obstsaft bieten eine Menge wichtiger Nährstoffe. Man braucht etwa für eine Portion 200 Milliliter Vollmilch, 20 Gramm Vollkorn-Getreideflocken und zwei Esslöffel Obstsaft. Die Milch wird zusammen mit dem Getreide aufgekocht, bis das Getreide quillt. Anschließend wird der Obstsaft hinzu gegeben – und fertig! Welchen Obstsaft das Baby besonders gerne mag, kann man am besten durch Ausprobieren herausfinden – spuckt der Sprössling den Brei zum Zufüttern den Eltern mehrmals wieder entgegen, sollte beim nächsten Mal die Wahl auf einen andern Saft fallen.

Gemüse-Kartoffel-Getreide-Brei zum Zufüttern

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Ein weiteres der leckeren Rezepte zum gesunden Zufüttern ist der Gemüse-Kartoffel-Getreide-Brei. Dafür braucht man 100 Gramm Gemüse, 10 Gramm Haferflocken, 50 Gramm Kartoffeln, 20 Milliliter Wasser, 20 Milliliter Orangensaft und 8 Milliliter Pflanzenöl. Das Gemüse und die Kartoffeln werden klein geschnitten und zusammen weich gedünstet, dann werden die Haferflocken zugefügt. Zusammen mit dem Wasser und dem Saft wird die ganze Masse püriert und zum Schluss wird in den heißen Brei das Öl hinzu gegeben.