Arbeitnehmer-Check

Schwanger werden und Arbeit - Mit der richtigen Vorbereitung klappt´s!

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Sie wünschen sich nichts mehr als schwanger zu werden und mit Ihrem Partner endlich eine Familie zu gründen? Machen sich aber Sorgen, wie Sie Ihre neuen Lebenspläne und Ihren Beruf unter einen Hut bringen sollen? Machen Sie sich Gedanken um Ihre Arbeitsstelle, wenn Sie schwanger werden oder haben Sie Angst vor den Reaktionen Ihres Chefs und Ihrer Kollegen? Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf! Der Wunsch, eine Familie zu gründen ist ganz normal und auch eine tolle Sache!

Damit beim Übergang aus dem Job in die Elternzeit alles reibungslos klappt, haben wir hier eine Arbeitnehmer-Checkliste für Sie zusammen gestellt, auf der Sie nachlesen können, wie und wann Sie Fristen einhalten sollten und welche Rechte Sie als werdende Mutter und auch als werdender Vater haben!

Schwanger werden dank Kündigungsschutz kein Problem!

Möchten Sie gerne schwanger werden, machen sich aber Gedanken darüber, ob Sie wegen einer Schwangerschaft entlassen werden können?

Machen Sie sich nicht zu viele Sorgen, denn hierfür gibt es den Kündigungsschutz:

  • Mit dem Beginn der Schwangerschaft ist die werdende Mama unkündbar.
     
  • Der Kündigungsschutz beginnt mit dem ersten Tag der attestierten Schwangerschaft.
     
  • Er dauert die gesamte Zeit der Schwangerschaft an.
     
  • Auch die Mutterschutz-Zeit ist durch den Kündigungsschutz abgesichert!
     
  • Falls Sie als frischgebackene Mutter in die Elternzeit gehen, ist auch hier der Kündigungsschutz wirksam.

ACHTUNG: Befinden Sie sich in einem befristeten Arbeitsverhältnis, welches nach dem schwanger werden im Laufe der Schwangerschafts ausläuft, ist der Kündigungsschutz nicht mehr wirksam!

Schwanger werden und Mutterschutz beantragen

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Hat es mit dem Schwanger werden bei Ihnen geklappt, sollten Sie sich mit dem Beantragen des Mutterschutzes auseinandersetzen!

Es ist wichtig, einige Dinge darüber zu wissen:

  • Mutterschutz wird bereits im dritten Schwangerschaftsmonat beim Arbeitgeber beantragt.
     
  • Ab dem Einsetzen der Schwangerschaft ist man als werdende Mama übrigens bereits unkündbar. Man kann sich also mit dem frühzeitigen Beantragen des Mutterschutzes keinen Ärger mit dem Arbeitgeber einhandeln.
     
  • Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem Entbindungstermin.
     
  • Er endet acht Wochen nach der Geburt, damit Sie sich als frischgebackene Mutter noch etwas von den Strapazen erholen können.

ACHTUNG: Für Frauen, die mit Chemikalien oder Risikosubstanzen arbeiten, oder im medizinischen Bereich tätig sind, ehe sie schwanger werden, gelten andere Mutterschutz-Bestimmungen!

Die Arbeitsbedingungen nach dem Schwanger werden

Nach dem Schwanger werden gelten für Sie als werdende Mutter bestimmte Schutzrechte!

  • Der Arbeitgeber hat Sie für Arztbesuche freizustellen.
     
  • Arbeiten, die gesundheitlich bedenklich sind, wie das Heben von Lasten über 5 kg, sind nicht mehr erlaubt.
     
  • Auch Tätigkeiten, die ein laneges Stehen bedürfen, müssen Sie nach dem Schwanger werden nicht mehr ausführen.
     
  • Kritische Arbeitsbedingungen mit Lärm, giftigen Dämpfen oder Gefahrgut müssen Sie nicht durchführen.
     
  • Akkord- und Fließbandarbeit sind ebenfalls tabu.

ACHTUNG: Falls Ihr Arbeitgeber von Ihnen trotz einer Schwangerschaft derartige Arbeiten verlangt, könne Sie diese verweigern! Hier steht das Wohl Ihres Kindes im Vordergrund!

ERFAHREN SIE AUF DER FOLGENDEN SEITE NOCH MEHR ÜBER SCHWANGER WERDEN ALS ARBEITNEHMERIN!