Umwelt-Checks bei Kinderwunsch

Umweltgifte als Ursache für Unfruchtbarkeit?

Unfruchtbarkeit

Immer noch wissen zu wenige Menschen, dass Umweltgifte nachweislich die Fruchtbarkeit und Spermienproduktion negativ beeinflussen können und im schlimmsten Falle sogar zur Unfruchtbarkeit sowohl beim Mann als auch bei der Frau führen können. Wenn Sie ein Baby bekommen wollen, sollten Sie also auch Ihre Umgebung unter die Lupe nehmen. Oft verstecken sich schädigende Umweltgifte nämlich ganz in unserer Nähe, wo wir sie am Wenigsten vermuten würden und können den Kinderwunsch behindern, indem Sie eine Unfruchtbarkeit provozieren.

Umgehen Sie diese Alltags-Fallen mit unserem Umweltgifte-Check!

Putzmittel und Unfruchtbarkeit

Putzmittel enthalten oft gesundheitsschädliche Lösungsmittel und Inhaltsstoffe, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Ammoniak und Bleichmittel, die sich in vielen handelsüblichen Reinigern wiederfinden, sind wahres Gift für Kinderwunsch und Fruchtbarkeit. Bei einem zu häufigen und intensiven Kontakt können derartige Stoffe sogar zu Unfruchtbarkeit führen. Steigen Sie statt schädlicher Putzmittel bei Kinderwunsch am Besten auf Bio-Reiniger um.

Auch alte Hausmittel wie Zitronensäure, Apfelessig und Natron stellen eine umweltfreundliche Alternative dar, welche die Fruchtbarkeit in keiner Form belasten und schon gar nicht zu einer Unfruchtbarkeit führen können. Spätestens wenn Sie ein Baby im Haus haben, sollten Sie ohnehin keine giftigen Reiniger mehr verwenden.

Auch der intensive Kontakt mit Farben und Lacken kann zu Unfruchtbarkeit führen!

Viele Farben und Lacke enthalten giftige Lösungsmittel. Alte Anstriche können unter Umständen sogar verbotene Stoffe enthalten, die heute bereits verboten sind und gar nicht merh verwendet werden - ein Beispiel dafür ist das früher oft verwendete Holzschutzmittel Xyladekor, von dem man heute weiß dass es krebserregende Stoffe enthielt und auch zu Unfruchtbarkeit führen konnte. Wenn sich solche Altanstriche in Ihrer Umgebung befinden, sollten Sie vor der Umsetzung des Kinderwunsches dafür sorgen, dass diese entfernt werden, da diese Stoffe sowohl in der Schwangerschaft als auch für Ihr Baby gefährlich werden könnten.

Beim Neukauf von Farben und Lacken sollten Sie unbedingt auf das Umweltsiegel achten!

Amalgam und Unfruchtbarkeit?

Unfruchtbarkeit

Amalgam in alten Zahnplomben kann zu einer Belastung für die Fruchtbarkeit werden, wenn durch Abrieb Amalgam in den Organismus gelangt. Ist dies bereits passiert, kann das im schlimmsten Fall eine Unfruchtbarkeit nach sich ziehen. Deshalb sollte bei Kinderwunsch und vor einer Schwangerschaft über ein Entfernen der alten Amalgamplomben nachgedacht werden. Das Risiko, dass beim Entfernen der alten Plomben Amalgamstaub frei gesetzt wird, ist jedoch ebenfalls hoch.

Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt beraten, ob er eine Plombenentfernung anbietet, bei der die Mundhöhle abgedeckt wird, so dass kein Schwermetall in Ihren Körper gelangen kann. Eine Amalgamentfernung sollte in jedem Fall einige Monate vor der aktiven Kinderwunschphase angegangen werden. Während der Schwangerschaft kann die Entfernung einer Amalgam Plombe bleibende Schäden bei Ihrem ungeborenen Kind hervorrufen!

Unfruchtbarkeit durch landwirtschaftliche Arbeiten in Ihrem Umfeld

Unfruchtbarkeit

Von vielen in der Landwirtschaft eingesetzten Insektenvernichtungsmittel sowie Düngemitteln weiß man, dass sie vor allem die männliche Fruchtbarkeit schädigen können und im schlimmsten Falle zu einer Unfruchtbarkeit führen können. Durch Stoffe wie PCB in Insektenvernichtungsmitteln wird die Spermienproduktion stark beeinträchtigt. Oft sind auch Hölzer und Stoffe mit diesen Substanzen behandelt. Auch hier sollte man sich beim Neukauf an Produkte aus biologischem Anbau halten.

Schwermetalle verstecken sich gut und schaden Ihrer Fruchtbarkeit!

Schwermetalle wie Aluminium in Getränkedosen oder Kochtöpfen sowie Cadmium aus Zigarettenrauch können ebenfalls zu einer Unfruchtbarkeit beim Mann und auch bei der Frau führen. Deshalb sollten Sie Passivrauch vermeiden und nach Möglichkeit keine Töpfe oder Getränkedosen aus Aluminium verwenden.