PCT

Was ist PCT?

Spermien_Eizelle

Der sogenannte Postkoitaltest (PCT) wird durchgeführt, um festzustellen, ob eine ausreichende Menge an männlichen Samenzellen den Gebärmutterhalsschleim durchdringen und die Eizelle erreichen kann.

Diesen Test sollte man kurz vor dem Eisprung durchführen, weil der Zervixschleim nur zu diesem Zeitpunkt so beschaffen ist, dass die Samenzellen ihn durchdringen können. Mit dem Postkoitaltest kann man nicht nur den Zervixschleim untersuchen, sondern auch ob genügend Schleim produziert wird. Es ist außerdem feststellbar, ob es zwischen männlichem Sperma und Zervixschleim der Frau zu Wechselwirkungen kommt, was eine Schwangerschaft verhindern kann.
Der Postkoitaltest sollte wenige Stunden nach dem Geschlechtsverkehr vom Frauenarzt durchgeführt werden. Die Spermien der entnommenen Probe werden auf ihre Überlebensfähigkeit, Menge und Beweglichkeit untersucht.

Bei diesem Test ist es von besonderer Bedeutung, den richtigen Zeitpunkt auszuwählen, also kurz vor dem Eisprung und spätestens 12 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr. Falls dennoch Probleme auftreten, kann dies an folgenden Faktoren liegen:

  • Der Eisprung hat nicht stattgefunden, weil der Östrogenspiegel zu niedrig war und somit keine Veränderung des Zervixschleims stattgefunden hat.
  • Es können keine Spermien nachgewiesen werden. Der Mann sollte sich untersuchen und ein Spermiogramm anfertigen lassen.
  • Es sind Wechselwirkungen bzw. Unverträglichkeiten zwischen Zervixschleim und Sperma aufgetreten.

Die Einnahme des Medikaments Clomifen im Zuge einer Hormontherapie kann das Ergebnis negativ beeinträchtigen. Der Postkoitaltest ist besonders dann sinnvoll, wenn bereits ein Spermiogramm des Mannes vorliegt, mit diesem können die Spermien verglichen werden.