Drogen und Kinderwunsch

Drogen & Kinderwunsch

Drogen_Kinderwunsch

Es ist wohl allgemein bekannt, dass Drogen jeglicher Art für die Gesundheit, sei es psychischer oder physischer Natur, beeinträchtigen. Vor allem bei Kinderwunsch ist von der Einnahme von Drogen jeglicher Art abzuraten, da diese die Fruchtbarkeit sowohl von Mann als auch von der Frau stark beeinträchtigen. Grundsätzlich sollten überhaupt keine derartigen Präperate und Stoffe konsumiert werden, das ist klar. Besonders bei Kinderwunsch ist dies jedoch essentiell – und das gilt auch für wie Alkohol und Zigaretten, auch wenn diese Suchtmittel gesellschaftlich anerkannt sind.

Verminderte Fruchtbarkeit durch Drogenkonsum

Die negativen Auswirkungen von konsumierten Drogen bei Kinderwunsch sind vielfältig. Zum einen kommt es auf die Menge, aber auch fir Art der Stoffe an, welche von Männern oder Frauen mit Kinderwunsch eingenommen werden. Wir wollen Ihnen hier einen Einblick in die schwerwiegenden Folgen auf die weibliche und männliche Fruchtbarkeit und die Gesundheit eines ungeborenen Kindes ermöglichen:1

Art Auswirkungen MannAuswirkungen Frau
Marihuana
  • TCH ähnelt in seiner chemischen Zusammensetzung Testosteron --> Erhöhter Testosteronspiegel
  • Negative Beeinflussung der Spermien (Anzahl, Qualität, Vitalität)
  • Abnahme der Libido
  • toxische Wirkung auf Frauen --> Beeinträchtigung des Eisprungs
  • THC-Gehalt im Zervixschleim lähmt männliche Samenzellen
Kokain, Opiate, Ecstasy
  • Abnahme der Libido
  • Zerstörung des männlichen Erbgutes und Schädigung der Samenzellen
  • Ovulationsproblemen --> weniger Eisprünge
  • massive Störungen des weiblichen Zyklus
  • gefährdet das ungeborene Kind in der Frühschwangerschaft --> Fehlgeburten, Drogensucht beim Kind, geistige und körperliche Behinderungen
Anabolika
  • Verheerender Einfluss auf den männlichen Hormonhaushalt
  • Beeinträchtigung der Hodenfunktion
  • Nachlassen der Libido
  • Nachlassen der Libido
  • Ovulationsprobleme

Die Auswirkungen treten schon bei einem geringen Konsum der Drogen bei Kinderwunsch auf!

Referenzen - Drogen und Kinderwunsch

  1. Vgl. West, Zita: Wir wünschen uns ein Baby. Die wichtigsten Fragen und Antworten, München 2008, S. 80.