Verminderte Fruchtbarkeit beim Mann

Verminderte Fruchtbarkeit beim Mann

Der Kinderwunsch soll sich nun endlich erfüllen, doch es will einfach nicht klappen. Ist der Mann oder die Frau unfruchtbar, kann dies zu erheblichen Spannungen in einer Beziehung führen. Unabhängig davon, wer in der Beziehung unfruchtbar ist, sollte die Forschung nach der Ursache eine gemeinsame Sache sein. Weiß man um die möglichen Gründe einer verminderten Fruchtbarkeit, können dann Schritte eingeleitet werden, welche vielleicht die ersehnte Lösung zu Tage bringen.

Möchte der Mann wissen, ob er unter einer Fruchtbarkeitsstörung leidet, sollte er sein Sperma untersuchen lassen. Ein Spermiogramm bietet hier die Möglichkeit zu erkennen, ob die Zeugungsfähigkeit eingeschränkt ist oder nicht.

Die Ursache einer verminderten Fruchtbarkeit kann neben einem problematischen Hormonpegel oder bestimmten Geschlechtskrankheiten auch in anderen Beschwerden zu finden sein, die bei dem Mann auftreten können.

Erfahren Sie hier mehr über weitere Krankheiten, die mögliche Gründe für eine eingeschränkte Fruchtbarkeit sein können.

Geschlechtskrankheiten beim Mann

Mit Geschlechtskrankheiten ist nicht zu spaßen, denn neben unangenehmen temporären Auswirkungen, können sie auch zu bleibenden Schäden führen, über die sich viele im ersten Moment nicht bewusst sind. Sie können außerdem die Fruchtbarkeit beeinflussen und damit auch den Kinderwunsch.

Zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten gehören Infektionen mit Chlamydien und die Gonorrhoe, die sich beide auf die Spermienproduktion auswirken können.

Mumps

Mumps (auch als Ziegenpeter bekannt) wird meist durch eine Tröpfcheninfektion übertragen und gehört zu den klassischen Kinderkrankheiten. Häufige Symptome sind Fieber und eine ein- bzw. beidseitige Schwellung der Ohrspeicheldrüse. Auch die Bauchspeicheldrüse kann betroffen sein, was zu heftigen Bauchschmerzen führen kann. Die Impfung wird meistens bereits im Kindesalter vorgenommen.

Die ansteckende Viruserkrankung Mumps kann bei männlichen Jugendlichen oder auch Erwachsenen eine Infektion der Hoden verursachen. Dies führt in manchen Fällen zur Sterilität, was bedeutet, dass der Mann unter einer dauerhaften Zeugungsunfähigkeit leidet.

Diabetes

Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, die mit einem erhöhten Blutzuckerspiegel einhergeht. Es gibt zwei unterschiedliche Formen dieser Krankheit: Typ-1-Diabetes beginnt häufig bereits in der Jugend. Ältere Menschen hingegen erkranken in der Regel an Typ-2-Diabetes. Bei beiden Arten steigt der Blutzuckerspiegel an, jedoch aus unterschiedlichen Gründen. Bei Typ-1 werden die Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört, die das Insulin bilden. Bei Typ-2 dagegen nehmen die Zellen das Insulin schlechter oder nicht mehr auf.

Beim Mann kann sich Diabetes auf die Fruchtbarkeit auswirken. Männer, die an Diabetes erkrankt sind, sind sich häufig nicht darüber bewusst, dass Erektionsstörungen häufige Folgeerkrankungen der Zuckerkrankheit sein können. Erhöhte Blutzuckerwerte können Gefäße und Nerven schädigen. Da eine Erektion durch das Zusammenspiel von Blutgefäßen und Nerven entsteht, kann eine Diabetes-Erkrankung zu Störungen führen. Normalisieren sich die Werte des Blutzuckers wieder, können auch die Erektionsstörungen wieder verschwinden.

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