Angst vor der Geburt

Haben Sie keine Angst vor der Geburt!

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Die Freude ist bei vielen werdenden Müttern groß, wenn sie erfahren, dass sie ein Baby erwarten. Doch wird die Freude zu einem späteren Zeitpunkt der Schwangerschaft nicht selten von einer großen Sorge begleitet: der Angst vor der Geburt. Geschichten über Geburtsschmerzen, die man von Bekannten und Verwandten zu Gehör bekommt, lassen schnell eine solche Angst vor der Geburt aufkommen. Wie wird die Entbindug verlaufen und ist das Kind tatsächlich gesund, wenn es das Licht der Welt erblickt? Fragen, die werdende Eltern einfach beschäftigen und das ist auch gut so. Schließlich ist es ja ab jetzt auch ihre Aufgabe, sich um den neuen Erdenbürger Gedanken zu machen und sich zu sorgen.

Ein Porblem ist jedoch, dass viele Frauen und Männer sich schämen, über ihr Angst vor der Geburt zu sprechen. Machen Sie nicht den gleichen Fehler und tauschen Sie sich aus! Genau hierfür sind Geburtsvorbereitungskurse ja schließlich auch da! Auch Ihre Hebamme steht Ihnen hier sicherlich gerne mit hilfreichen Ratschlägen zur Seite!

Der Angst vor der Geburt auf der Spur - Was ist die Ursache?

Die Angst vor der Geburt kann verschiedene Ursachen haben.

Hier sind die 3 Hauptursachen, die die Angst vor der Geburt auslösen:

  • Wie bereits erwähnt, sind sicherlich die unzähligen Erfahrungsberichte aus dem nahen Umfeld oder auch dem Internet nicht unschuldig daran, dass viele Frauen und auch Männer eine solch große Angst vor der Geburt haben. Behalten Sie, wenn Ihnen Geschichten erzählt oder Sie diese in Blogs und Foren lesen, jedoch im Hinterkopf, dass damit immer die subjektive Wahrnehmung einer einzelnen Person widergespiegelt wird. Oft liegt auch schon einige Zeit dazwischen und es wird sich nicht mehr richtig erinnert, oder das Erlebte wird zwecks der Unterhaltsamkeit noch etwas ausgeschmückt! Denken Sie also daran, wenn sich auch bei Ihnen die Angst vor der Geburt breit macht und Sie werden sichlerlich merken, dass das Ganze schon gar nicht mehr so schlimm ist!
     
  • Die Angst vor dem Unbekannten, dem Noch-Nicht-Erlebten und Fremden ist natürlich auch eine weitere Ursache für die Angst werdender Mütter und auch Väter vor der Geburt. Wenn Sie Ihr erstes Kind bekommen, ist die Schwangerschaft ja schon sehr aufregend und die Entbindung setzt dem ganzen Abenteuer dann auch noch die Krone auf. Aber machen Sie sich nicht verrückt. Sie sind ja schließlich nicht die erste Frau, die ein Baby bekommt und werden bei der Geburt zudem von Fachleuten begleitet, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen werden! Besuchen Sie unbedint einen Geburtsvorbereitungskurs! Denn das ist der perfekte Ort, um sich über genau solche Ängste auszutauschen.
     
  • Bestimmen bei Ihnen die Gedanken an die Schmerzen und die Dauer der Geburt Ihren Alltag, sind Sie als Schwangere damit nicht alleine. Auch das ist eine häufige Ursache für die große Angst vor einer Geburt. Auch hier können wir Sie beruhigen. Falls die Schmerzen zu groß werden oder Sie einfach die Kraft verlieren, gibt es Mittel und Wege, wie Hebamme und Arzt Ihnen unter die Arme greifen können!

Die richtige Ursachenforschung, woher die Furcht kommt, kann enorme Erfolge erzielen, die Angst vor der Geburt ein wenig zu lindern. Und das A und O ist bei allen unterschieldichen Auslösern: Wissen ist Macht über Ihre Angst! Informieren Sie sich also und lassen Sie sich vom Fachchinesisch Ihres Frauenarztes, des Mutterpasses oder den Gruselgeschichten aus Ihrem Umfeld nicht verunsichern!

So steuern Sie der Angst vor der Geburt entgegen

Wie kann man der Angst vor der Geburt entgegensteuern? Diese Frage stellen sich viele Paare, die kurz vor der Entbindung stehen und wir wollen hierzu ein paar Tipps geben:

  • Theamtisieren Sie Ihre Ängste in Geburtsvorbereitungskursen, bei Ihrer Hebamme und mit Ihrem Partner.
     
  • Machen Sie neben der klassischen Geburtsvorbereitung auch Übungen zur Muskelentspannung, denn Verkrampfungen können den Geburtsverlauf erschweren.
     
  • Falls Sie an sehr starker Angst vor der Geburt leiden, empfielt es sich, einen Hypnobirthing-Kurs mitzumachen oder nach anderen Alternativen, wie Akupunktur oder Meditation Ausschau zu halten.
     
  • Packen Sie Ihre Kliniktasche rechtzeitig, sodass Sie Sich darüber schon keine Gedanken mehr machen müssen.
     
  • Gehen Sie frühzeitig in die Geburtsklinik Ihrer Wahl und lassen Sie sich den Kreißsaal zeigen und den Ablauf der Entbindung erklären. Mit diesem Wissen ist die Angst vor der Geburt schon nur noch halb so groß.
     
  • Und wenn Sie Fragen haben, egal wozu, dann fragen Sie die zuständigen Personen, egal ob Gynäkologe, Hebamme oder Krankenschwester!

Hilfe gegen Geburtsangst

Die Angst einzugestehen und die Bewältigung der Angst gehören zur Vorbereitung der Geburt genauso dazu, wie den eigenen Körper kennen zu lernen. Kennt man seinen Körper oder lernt man ihn kennen durch zahlreiche Übungen (Schwangerschafts-Yoga, Wassergymnastik, Atemübungen), lernt man auch für die Geburt dazu. Hypnobirthing ist hier eine bewährte Möglichkeit. Das Wissen um den eigenen Körper kann so sehr hilfreich sein, genauso kann auch das Wissen über den eigentlichen Vorgang der Geburt helfen, die Angst zu nehmen. Kennt man die Ereignisse und Geschehnisse, steht man nicht mehr vor einem großen Unbekannten und fühlt sich dadurch selbstbestimmter.

Die Angst vor der Geburt ist eine normale psychische Regung; Schmerzen gehören bei der Entbindung dazu – im Falle die Schmerzen werden zu stark, können dann schmerzlindernde Mittel in Erwägung gezogen werden. Natürlich bietet auch der Kaiserschnitt eine Option, Geburtsschmerzen aus dem Wege zu gehen, aber diese Option sollte nur aus medizinischen Gründen erwogen werden. In der Regel steht der Körper während einer Geburt derart unter Einfluss von Hormonen, dass der Schmerz dadurch gelinder wird. Lassen Sie sich also nicht verunsichern und sorgen Sie für eine gute Geburtsvorbereitung, dann überstehen Sie auch die „24h Geburtshorror“ wie manche Bekannte behaupten.

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