Schwangerschaftswoche 25

25. SSW: Ihr Baby kann ab jetzt weinen!

25.SSW

Das Wachstum Ihres Babys schreitet auch in der 25. SSW weiter voran und der Körper nimmt immer mehr Platz in der Gebärmutter ein. Die Haut hat mittlerweile eine dickere Schutzschicht gebildet, die das Baby vor der Fruchtblasenflüssigkeit schützt. Diese hilft ebenfalls nach der Geburt, um die Körpertemperatur zu regulieren. Die Haut ist allerdings noch dünn und empfindlich. In der 25. SSW lernt das Baby übrigens auch zu weinen.

Weitere Fähigkeiten, die Ihr Baby bis zur 25. SSW erlangt hat:

  • Die Geschmackszellen entwickeln sich (Ihr Baby kann möglicherweise schon zw. süß, sauer und salzig unterscheiden)
     
  • Finger- und Zehnägel sind schon voll ausgebildet
     
  • Augen bilden sich und sollten sich bald öffnen
     
  • Das Hirn wächst weiter und entwickelt sich in großen Schritten
     
  • Aufbau von Fettpolstern, Haut wird glatter
     
  • Scheitel-Steiß-Länge: ca. 21,5 Zentimeter
  • Gewicht: ca. 720 Gramm

25. SSW: Dehnungsstreifen werden sichtbar

Als typisches Schwangerschaftssymptom werden Sie in der Zeit um die 25. SSW herum Dehnungsstreifen auf Ihrem Bauch, den Hüften sowie der Brust bemerken. Diese entstehen dadurch, dass sich Ihre Haut dehnt. Etwa 90% der Schwangeren sind davon betroffen. Aber keine Sorge, nach der Geburt verblassen diese Streifen meist wieder.

Sie bemerken ebenfalls möglicherweise folgende Symptome:

  • Ihre Augen sind empfindlicher (zur Linderung: Augentropfen)
  • Erhöhte Körperwärme durch höheren Stoffwechsel und Hormonspiegel
  • Sodbrennen und Verdauungsstörungen
  • Trockene Haut, vor allem im Bauch- und Brustbereich

Trinken Sie viel Flüssigkeit und achten Sie darauf, wenig cholesterinhaltige Nahrung zu sich zu nehmen. Bei Verstopfungen helfen ballastreiche Ernährung sowie leichte Bewegung wie Spazieren gehen oder Schwimmen.

Diese Untersuchungen stehen in der 25. SSW an

Es ist möglich, dass Ihr Arzt Sie in der 25. SSW um einen Bluttest bittet, um Blutarmut, auch unter dem Begriff Anämie bekannt, auszuschließen.