Taufe

Wissenswertes über die christliche Taufe

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Die Taufe ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung eines Babys. Das Kind wird hierbei in den Kreis der Gemeinde aufgenommen, bekommt Taufpaten zur Seite gestellt und wird offiziell im Kreis der Verwandten und Freunde willkommen geheißen. Bei einer christlichen Taufe - egal ob evangelisch oder katholisch - wird damit auch die Religionszugehörigkeit des Babys festgelegt. Für gläubige Menschen ist die Taufe eine wichtige Feier in Babys Leben!

Möchten auch Sie Ihr Kind taufen lassen, ist es sinnvoll, sich bereits in der Schwangerschaft Gedanken zur Konfession Ihres Kindes zu machen. Auch erste Überlegungen, wer aus dem Freundes- und Familienkreis die Aufgabe bekommen soll, Taufpate zu werden und wie Sie die Taufe im Allgemeinen gestalten möchten, finden sicherlich Platz in den neun Monaten Ihrer Schwangerschaft!

Ideen zur Taufe - klassisch oder modern?

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Heute muss auch eine Taufe nicht mehr nach strengem christlichen Ritus ablaufen. Viele Pfarrer sind heute sehr offen für die Wünsche und Vorstellungen der Eltern zur Taufe ihres Kindes. Eigene Ideen zur Taufe mitzubringen, ist heute keine Seltenheit mehr und wird von vielen Gemeinden sehr positiv aufgenommen. Deshalb bringen Sie ruhig Ihre eigenen Ideen zur Taufe mit ein, beispielsweise mit Liedern und Gedichten die ihnen wichtig sind oder Erinnerungen an die eigene Kindheit. Denn die Taufe Ihrer Babys ist natürlich in erster Linie für Freunde, Verwandte und Familie ein wichtiges Ereignis. Je persönlicher Sie die Taufe mit eigenen Ideen gestalten, vielleicht auch mit selbst gebasteltem Taufbuch oder Taufkerzen, desto schöner wird Ihnen dieser Meilenstein im Lebe Ihres Babys in Erinnerung bleiben.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, besuchen Sie doch in der Schwangerschaft den Taufgottesdienst von Freunden und Bekannten und holen Sie sich ein paar Ideen! So wächst auch die Vorfreude aufs eigene Baby!


Eine wichtige Frage: Wer wird Taufpate?

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Über die richtigen Taufpaten sollte man sich frühzeitig, am Besten schon in der Schwangerschaft Gedanken machen. Letztendlich ist es eine Herzensentscheidung: Welcher Freund oder Familienangehörige soll mein Kind im späteren leben auch spirituall begleiten? Üblicherweise werden zur Taufe des Babys zwei Taufpaten bestimmt, aber auch ein einzelner Taufpate ist nicht ungewöhnlich. In vielen Fällen suchen sich die Eltern Familienangehörige als Taufpaten des Baby aus. Dafür spricht sicher einiges. Da Onkel und Tanten aber durch das Verwandtschaftsverhältnis ja schon eng mit dem Baby verbunden sind, kann es auch besonders schön sein, enge Freunde zu bitten, Taufpate fürs Baby zu werden und so Teil der Familie zu werden.

Taufpaten begleiten das Baby ein Leben lang, im Idealfall nicht nur durch schöne Geschenke zu hohen Feiertagen. Sprechen Sie gute Freunde schon in der Schwangerschaft auf die Möglichkeit der Patenschaft an, dann haben diese noch ein wenig Bedenkzeit, bis das Baby da ist.

Wie sieht es eigentlich mit den rechtlichen Verpflichtungen des Taufpaten aus?

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In früheren Zeiten waren die Taufpaten oft diejenigen, die im Todesfall der Eltern des Kindes die Fürsorgepflicht inne hatten.

Dies ist heute jedoch nicht mehr automatisch so, eine gesetzliche Regelung der Patenschaft existiert in Deutschland nicht.

Sollte Sie wünschen dass die Taufpaten des Kindes im Fall der Fälle die Vormundschaft für das Kind bekommen, muss diese juristisch fest gehalten werden, d.h. im Testament der Eltern vermerkt sein. Auch dann entscheidet das Vormundschaftsgericht, ob der Pate die Vormundschaft zugesprochen bekommt.