Finanzen und Sparen

Wenn die Familie größer wird - so lässt sich sparen

Sparen trotz Familienzuwachs

Traditionell gilt der Sommer als besonders kostenintensive Zeit. Familien wissen längst: Wenn der Urlaub ins Haus steht, das kommende Schuljahr vorzubereiten ist und aufgrund des Familiennachwuchses auch noch das Erziehungsgeld auf ein Minimum reduziert wird, dann gehen die finanziellen Vorräte schnell zur Neige. Dabei lässt sich oft Vorsorge treffen. Wer als Familie seine Finanzen rechtzeitig in den Fokus rückt, kann nicht nur sparen. Er kann sich auch finanzielle Freiräume schaffen. Einnahmen und Ausgaben einmal auf den Prüfstand stellen.
So sehr sich die gesamte Familie auch über den Nachwuchs freut: Gerade, wenn die Runde zu Hause größer geworden und das Einkommen auf einen kleineren Teil zusammengeschrumpft ist, ist, lohnt es sich, mit den eigenen Finanzmitteln verantwortlich umzugehen. Grundsätzlich beginnt es damit, sich einmal einen Überblick über Einnahmen und Ausgaben zu verschaffen. Was einst das klassische Haushaltsbuch war, kann heute allerdings mühelos mit einer professionellen Software für private Finanzen erledigt werden. Diese listet auf, was im Alltag oft nicht berücksichtigt wird. Den Einnahmen aus Gehalt, Gewerbe oder Zinserträgen stehen die festen Ausgaben gegenüber. Miete und Strom, Kosten für Fahrzeug, GEZ, Kommunikation und den Lebensunterhalt. Wer - nach entsprechender grafischer Aufbereitung - das Gefühl hat, dass die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, der sollte schnell umsteuern.
 

Verträge überprüfen - so lässt sich sparen

Grundsätzlich sollte überlegt werden, welche Ausgaben nötig sind. Und auch bei diesen Ausgaben empfiehlt sich eine Überprüfung, inwieweit die Kosten reduziert werden können. So führt die Liberalisierung des Gas- und Strommarktes dazu, dass Verbraucher heute unkompliziert die Anbieter wechseln und so viel sparen können.
Viele Anbieter locken mit erheblichen Begrüßungsprämien. Voraussetzung dafür ist, dass fristgemäß gekündigt wird. Dieses Verfahren gilt auch für die Anbieter von Telefon und Internet. Die Erfahrung zeigt, dass viele Nutzer noch alte Handyverträge besitzen und damit zu hohe Kosten zahlen. Wer diese Verträge kündigt, kann zu alternativen Anbietern wechseln, die mit einer monatlich kündbaren Flatrate zu Topkonditionen wechseln.

Kosten für Fernsehempfang reduzieren

Um im Haushalt zu sparen, sollte auch der Fernsehempfang auf den Prüfstand gestellt werden. Mit dem digitalen Standard DVB-T werden zahlreiche Programme gratis zur Verfügung gestellt, lediglich eine kleine Zimmerantenne ist für den Empfang notwendig. Im Gegenzug kann der Kabelvertrag gekündigt werden, so dass sich, gerechnet auf das Jahr, ein dreistelliger Einsparungsvertrag ergibt.

Minijob bietet Möglichkeiten fürs Hinzuverdienen

Eine weitere Möglichkeit, um sich finanziell auf sichere Füße zu stellen, ist die Annahme eines Minijobs. Diese Möglichkeit einer auf wenige Stunden reduzierten Tätigkeit bietet große Chancen gerade während der Erziehungszeit oder junge Eltern. Ein Minijob, bei dem monatlich bis zu 450 Euro zuverdient werden dürfen, umfasst die Absicherung über die entsprechenden Versicherungen. Seit diesem Jahr werden im Rahmen des Minijobs auch Beträge in die Rentenversicherung eingezahlt, so dass Mini-Beschäftigte in Handel und Gewerbe, Gastronomie oder als Haushaltshilfe mit Blick auf ihr Alter eine sinnvolle Vorsorge schaffen.

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