Achtung Heuschnupfen!

Schwangerschaft

Heuschnupfen in der Schwangerschaft

Blühende Bäume und Gräser auf den Wiesen stellen für werdende Mütter oft ein großes Problem dar. Heuschnupfen in der Schwangerschaft belastet den weiblichen Körper. Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind nicht selten die Folge von...

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Halten Sie Sich von Pollen fern

Was kann man nun aber gegen den lästigen Heuschnupfen in der Schwangerschaft unternehmen? Wenn die Augen jucken, die Nase verstopft ist und zugleich läuft und außerdem auch noch der Hals unangenehm kratzt, drohen viele werdende Mütter fast zu verzweifeln. Aber das müssen sie nicht! Mit einigen einfachen Mitteln kann man auch in der Schwangerschaft die Heuschnupfenzeit überstehen. Halten Sie Sich nicht in der pollenintensiven Zeit im Freien auf. Auf dem Land gehen Sie besser morgens nicht in die Natur. In der Stadt ist die  Pollenkonzentration abends erhöht. Tragen Sie eine Sonnenbrille, wenn Sie das Haus verlassen, auch wenn die Sonne vielleicht gerade nicht so intensiv scheint. Das schützt Sie vor dem unangenehmen Jucken und Brennen Ihrer Augen. Leiden Sie in der Schwangerschaft an Heuschnupfen, ist es auch sinnvoll, Ihre Wohnräume ausreichend zu lüften. Das sollten Sie wiederrum dann tun, wenn am wenigsten Pollen fliegen. Vor allem nach einem längeren Regen ist ein Lüften gut und sinnvoll. Auch Pollenschutzgitter können Ihnen helfen, Ihren Heuschnupfen in der Schwangerschaft einzudämmen.

Leiden Sie in der Schwangerschaft an Heuschnupfen, sollten Sie das Fenster nachts beim Schlafen außerdem besser geschlossen halten. Waschen  Sie Sich mehrmals am Tag die Haare mit klarem Wasser, um die Blütenpollen herauszuspülen.  Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie einen Pony haben, der Ihnen ins Gesicht hängt. Auch das Spülen der Augen ist beim Heuschnupfen in der Schwangerschaft hilfreich.

Auch ist es sinnvoll, wenn Sie Ihre Kleidung nicht im Freien trocknen, wenn Sie an Heuschnupfen leiden. Hierdurch vermeiden Sie, dass sich die Pollen in Ihren Klamotten festsetzen und die unangenehmen Folgeerscheinungen der Allergie bei Ihnen hervorrufen!1

Vorsicht bei Nasensprays bei Heuschnupfen in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft sollte man generell auch bei Heuschnupfen auf die Verwendung von Nasensprays verzichten. Grund hierfür ist der Stoff Xylometazolin. Ein Bestandteil der von seiner Wirkung her Adrenalin gleicht und den Blutdruck erhöht und die Blutgefäße verengt. Hierdurch kann sich die Nasenschleimhaut regenerieren. Allerdings kann der Wirkstoff auch dazu führen, dass auch im Uterus eine Gefäßverengung stattfindet - die Plazenta wird hierdurch schlechter durchblutet. Verwendet man also in der Schwangerschaft Nasensprays gegen die Symptome des Heuschnupfens riskiert man eine Unterversorgung des ungeborenen Kindes. Als Alternative für Heuschnupfengeplagte in der Schwangerschaft bieten sich Nasensprays mit Meersalz oder Nasenduschen an. Diese helfen die Symptome des Heuschnupfens zu lindern.