Kangatraining

Mit dem Baby im (Känguru-)Beutel: Kangatraining

Kangatraining

Beim Kangatraining handelt es sich um einen sehr effektiven Mutter-Kind-Sport, bei dem das Baby in einem Tuch oder einer Tragehilfe direkt an der Mutter hängt und so für zusätzliches Gewicht sorgt. Das Training wird damit wesentlich effektiver und  bringt jede junge Mama ordentlich ins Schwitzen. Das tolle: Selbst quengeliger Nachwuchs wird dank der sanften Bewegungen beim Kangatraining irgendwann müde und schläft friedlich ein.1 Optimale Voraussetzungen, um ungestört an Fitness und Figur arbeiten zu können. Schon etwa sechs Wochen nach der Geburt kann das Kangatraining losgehen. Ein spezieller Rückbildungskurs ist nicht unbedingt nötig, wird aber empfohlen.

Kangatraining – perfekt für Muskelaufbau und Ausdauertraining

Die herausragende Besonderheit des Kangatrainings ist zweifelsohne das Sportgerät: der eigene Nachwuchs. Er hängt gut gestützt in einer ergonomisch perfekten "Anhock-Spreiz-Haltung" mit leicht rundem Rücken in der Trage vor dem Bauch der Mutter und ist so perfekt vor zu vielen Reizen geschützt. Aber auch darüber hinaus gibt es einiges, was bemerkenswert ist. Kangatraning schlägt, wie man so schön sagt, vier Fliegen mit einer Klappt: Es baut Muskeln auf und dehnt sie, steigert die Ausdauer, stärkt den Beckenboden und bringt so ein besseres Lebensgefühl. Bei all dem wird nicht wild losgeturnt, sondern die Bewegungen sind immer sanft und vorsichtig.2 Wer mag, kann sein Kangatraining auch variieren: Beim ReaktivKANGA mit Mikroperlen gefüllten Handgeräte beim Training, KANGAonWHEEL findet im Freien mit dem Buggy statt und NordicKANGA wird ebenfalls draußen ausgeübt.

Hautnah an der Mutter – nicht der Geschmack aller Babys

Kangatraining

Kangatraining wirkt auf Babys in vielen Fällen beruhigend und einschläfernd. Allerdings nicht bei allen. Babys sind nicht berechenbar, und so kann es sein, dass einige Kinder die sportlichen Übungen gar nicht mögen und „streiken“. Auch das Tragen im Tuch bzw. der Tragehilfe schmeckt nicht jedem Säugling. Wer nicht von der ersten Stunde an die Enge gewöhnt ist, mag sie unter Umständen später beim Kangatraining nicht mehr. Mamas sollten das akzeptieren und sicherheitshalber bei den ersten Trainingseinheiten die Babyschale oder den Kinderwagen-Aufsatz bereitstellen. Manchmal gibt es dann Puppen, die als Ersatzbabys einspringen können.

Gute Laune und ein perfekter Body: Unschlagbare Argumente fürs Kangatraining

Kein Zweifel: Kangatraining macht den Babyalltag leichter. Durch das viel  bessere Körpergefühl, eine größere Fitness und starke Rückenmuskeln sind junge Mamas nicht so sehr von den typischen Nachgeburts-Zipperlein geplagt, wie andere Frauen. Folge ist eine ausgeglichene Entspanntheit, die sich auch auf den Nachwuchs auswirkt!