Ernährung des Babys

Die richtige Ernährung für das Baby

Wenn der Nachwuchs endlich auf der Welt ist, möchte man alles tun, damit er gesund bleibt und sich wohlfühlt – dazu gehört auch die richtige Ernährung für das Baby. Es gibt zum Thema Ernährung viele verschiedenen Meinungen und viele Angebote, sodass sich die frischgebackenen Eltern zunächst gut informieren sollten, bevor sie eine Entscheidung treffen. Fakt ist aber, dass das Stillen in den ersten Monaten das Beste für das Kind ist, darüber ist man sich inzwischen einig. Die Muttermilch liefert alle wichtigen Nährstoffe, damit aus dem Säugling ein gesundes Kleinkind werden kann und gibt dem Baby alles, was es für eine gesunde Ernährung braucht. Die Beikost sollte frühestens ab dem 5. Monat eingeführt werden, spätestens aber nach dem 7. Monat. 

Wann welche Ernährung für das Baby?

Die Muttermilch ist bis mindestens zum 5. Monat die beste Ernährung für das Baby. Danach wird nach und nach die Beikost eingeführt und ersetzt allmählich die Milchmahlzeiten. Dabei gibt es einige Richtlinien, an die man sich beim Babybrei und bei der Ernährung des Babys halten kann.

Der erste Brei: Besteht am besten aus Karotten oder einem anderen gut verdaulichen Gemüse und sollte nur langsam eingeführt werden ‒ erst ein paar Löffel vor dem Stillen, später dann immer mehr, bis die ganze Mahlzeit ersetzt ist. Kartoffeln und Fleisch können dem Gemüse hinzugefügt werden, wenn das Baby an das Gemüse gewöhnt ist. Am besten eignet sich die Mittagsmahlzeit für die Einführung des ersten Breis.

Der zweite Brei: Wird am besten als Abendmahlzeit eingeführt und ist genauso wichtig für die Ernährung des Babys. Er sollte aus einem Püree aus Milch und Getreide bestehen.

Der dritte Brei: Ersetzt letztlich die Nachmittagsmahlzeit und wird etwa vier Wochen nach Einführung des Abendbreis angeboten.

Morgens bleibt die Milchmahlzeit vorerst bestehen, bis etwa zwischen dem 10. und 12. Monat das Baby langsam an das feste Essen gewöhnt wird.

Welches Getränk für eine gesunde Ernährung des Babys?

Wenn die Ernährung des Babys eingestellt ist auf vier Mahlzeiten, von denen drei aus Beikost bestehen, kann es auch zusätzlich an andere Getränke gewöhnt werden. Dafür eignen sich am besten Wasser oder nicht oder nur wenig gesüßte Tees. Von zuckerhaltigen Getränken ist erst einmal abzuraten, erst als Kleinkind können langsam Schorlen angeboten werden. 

Ernährung des Babys: Ersatzmilch

Es gibt verschiedene Gründe, warum die Ernährung des Babys umgestellt werden muss, weil die Mutter nicht stillen kann. Manche Kinder lehnen auch von sich aus die Brust ab. In diesem Fall muss dem Baby Ersatznahrung angeboten werden, damit es trotzdem alle wichtigen Nährstoffe einer gesunden Ernährung erhält. In den ersten Monaten wird dafür Pre-Nahrung und 1-Nahrung gegeben, die im Prinzip der Muttermilch stark ähneln. Wenn dazu bereits Beikost eingeführt wurde, also etwa ab dem 6. Monat, kann mit einer Folgemilch begonnen werden. Diese nennt sich dann 2-Nahrung. Bei Kindern mit einem erhöhten Allergierisiko kann nach Absprache mit dem Arzt HA-Nahrung gefüttert werden, begrenzt jedoch auf die ersten 6 Monate. Mit dieser Ernährung für das Baby ist gewährleistet, dass es genügend Vitamine und Nährstoffe erhält und der Verlust der Muttermilch nicht zu Mangelerscheinungen beim Nachwuchs führt. 

Was gibt es bei der Ernährung des Babys zu beachten?

Besonders bei der Beikost gibt es für die jungen Eltern bezüglich der richtigen Ernährung des Babys einiges zu beachten. Je weniger Schadstoffe sich in dem Essen befinden, desto gesünder ist es für das Kind. Daher sollten Lebensmittel frisch und aus der Region gewählt werden, wenn man die Ernährung für das Baby selbst herstellt. Auf Gewürze wie Salz, Zucker und Pfeffer sollten vorerst verzichtet werden. Jeder Brei sollte mit Bedacht und Schritt für Schritt eingeführt werden, damit sich das Baby in Ruhige an die Ernährungsumstellung gewöhnen kann.1

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