Babykrankheiten

Babykrankheiten treten häufig auf

Babykrankheiten im ersten Lebensjahr kommen leider häufig vor. Auch wenn Ihr Kleines durch die Muttermilch gut geschützt ist, ist das Immunsystem Ihres Babys noch nicht so robust wie bei älteren Kindern oder gar Erwachsenen. Alles ist noch im Entwicklungs- und Wachstumsprozess. Die Energie, die kleine Kinder dafür aufbringen müssen, fehlt ihnen, um sich gegen Viren und Bakterien zu wehren.1 Eine Erkältung mit Husten, Schnupfen und Fieber ist daher nichts Ungewöhnliches. Wenn die Babykrankheiten ihr Kind erst einmal überrollt haben, ist es für den Nachwuchs äußerst unangenehm und er weint viel und kann auch oft nicht schlafen.

Babykrankheiten erkennen und einschätzen

Hier stellt sich für viele Eltern die Frage, bei welchen Babykrankheiten einfache Hausmittel helfen, und bei welchen Babykrankheiten man lieber zum Arzt gehen sollte. Zunächst gilt es allerdings erst einmal zu erkennen, dass Ihr Baby krank ist. Denn wenn es mal quengelt, muss dies nicht gleich eine Erkrankung bedeuten. Dahinter kann auch Müdigkeit oder Hunger stecken. Nach und nach lernen Sie Ihr Kind besser kennen und können Krankheitsanzeichen ohne Probleme feststellen. Schreit Ihr Sprössling ungewöhnlich viel oder zu ganz bestimmten Tageszeiten? Braucht er extrem viel Zuwendung? Reagiert er schmerzempfindlich, wenn Sie ihn an einer bestimmten Körperstelle berühren? Fasst es sich oft an den Bauch oder ans Ohr? Ist es appetitlos? All dies sind Warnsignale!2 Wenn Sie dies bei Ihrem Baby feststellen, steckt wahrscheinlich eine Babykrankheit dahinter. Dann sollten Sie keine Zeit verlieren und umgehend handeln.

 

Babykrankheiten: Wann muss man tatsächlich zum Arzt?

Die Faustregel ist: Wann immer Sie unsicher über die Symptome sind oder Sie sich Sorgen machen, weil es Ihrem Nachwuchs schlecht geht, suchen Sie einen Arzt auf. Mit der Zeit wird es Ihnen auch leichter fallen, die Körpersignale Ihres Nachwuchses richtig zu deuten. Grundsätzlich wird allerdings empfohlen mit Babykrankheiten zum Arzt zu gehen, wenn:6

  • Ihr Baby mehr als 48 Stunden lang sehr hohes Fieber hat.
  • Ihr Sprössling sich über mehrere Tage erbricht.
  • sich die Symptome verschlimmern.
  • bereits eitrige Flüssigkeit aus Babys Ohren tritt.

 

Babykrankheiten: Welches Hausmittel hilft wann?

Es ist nicht immer gleich notwendig, mit Ihrem Baby zum Arzt zu gehen. Husten, Schnupfen, leichtes Fieber oder ähnliche Babykrankheiten können Sie durchaus selbst behandeln. Generell gilt: Wenn Sie bemerken, dass Ihr Baby kränkelt, geben Sie ihm viel Ruhe und vor allem ausreichend Flüssigkeit. Wenn Sie noch stillen, legen Sie Ihr Kind öfters an. Ansonsten achten Sie darauf, dass es viel Wasser, verdünnten Tee oder ungesüßte Fruchtsäfte trinkt. Babys trocknen sehr schnell aus, viel Trinken ist daher das A und O bei Babykrankheiten.

Traditionelle Hausmittel gegen Babykrankheiten

Eine Behandlung mit traditionellen Hausmitteln bewirkt bei vielen Babykrankheiten Wunder.

Babys leiden häufig an Ohrenschmerzen. Dagegen kann manchmal schon das altbewährte Zwiebelsäckchen helfen.3 Hacken Sie 2 Zwiebeln klein und legen Sie diese in ein Tuch, das Sie anschließend der Länge nach drehen. Binden Sie die Enden ab. Erwärmen Sie das Zwiebelpaket nun vorsichtig über Wasserdampf, sodass es leicht warm wird. Machen Sie es aber nicht zu heiß! Dieses einfache Hausmittel hilft bei dieser Babykrankheit wunderbar.

Bei Fieber können Sie Ihrem Nachwuchs Wadenwickel machen. Aber Vorsicht! Nicht immer ist es empfehlenswert das Fieber zu senken, da hierdurch auch die Erreger der Babykrankheiten bekämpft werden. Beim Wadenwickel legen Sie ein feuchtes Tuch etwa eine halbe Stunde um jedes Bein Ihres kleinen Patienten. Das entzieht dem Körper Wärme und senkt das Fieber.4

Bei trockenem oder bellendem Husten ist Feuchtigkeit wichtig, um die Schleimhäute zu befeuchten und die Atmung beim Baby zu erleichtern.5 Hierzu können Sie zum Beispiel feuchte Tücher auf die Heizung legen oder einen Raumbefeuchter verwenden.

Bei Babykrankheiten müssen Sie also nicht immer zwingend einen Arzt aufsuchen oder Ihr Kind mit chemischen Medikamenten belasten. Sollten sich die Symptome Ihres Babys verschlechtern oder Sie unsicher sind, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um eine genau Diagnose und die richtige Behandlung zu erhalten – sicher ist sicher!

 

 

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