Baby schlafen

Dauerthema unter jungen Eltern: Babys und Schlafen

Baby_schlafen

Wie Babys schlafen, ist eine der wohl meistgestellten Fragen im ersten Lebensjahr: „Schläft es alleine ein?“, „Wie oft `kommt´ es nachts?“, „Wie lange schläft es morgens?“ – Die Antworten fallen nicht immer positiv aus. Und alle Eltern haben irgendeinen Tipp parat, wie die gestresste Jungmama oder der müde Jungpapa ihr Baby endlich erfolgreich zum Einschlafen oder Durchschlafen bringen können. Ratschläge, die immer wieder gern angenommen werden – denn wenn Babys nachts endlich gut und lange Durchschlafen, ist allen geholfen: den müden Eltern, die endlich wieder gut gelaunt und fit den Alltag meistern können und dem Nachwuchs, der ausgeglichener, fröhlicher und lernfreudiger ist. 

Babys schlafen sich klug — Wussten Sie das schon?

Babys Schlaf ist keineswegs nur eine Zeit der Erholung für Mama und Papa. Diese Ruhephase nutzt der Nachwuchs zur Ausschüttung wichtiger Hormone, die für das Wachstum und die Zellerneuerung verantwortlich sind. 1

Kinder, die als Baby viel schlafen sind nicht nur gesünder als ihre ruhelosen Freunde, sie sind später auch leistungsfähiger, intelligenter, kreativer und fröhlicher. Sogar vor Übergewicht soll ein gutes Schlafverhalten im Baby- und Kindesalter schützen, heißt es. Natürlich unterscheidet sich das Schlafverhalten von Babys und von Erwachsenen in vielen Punkten - und es ändert sich immer wieder. Ein Fakt, den Eltern unbedingt beachten sollten, wenn sie ihren Nachwuchs auf dem Weg zu einem guten Schläfer unterstützen wollen.

Wenn Babys nicht durchschlafen ist das ganz natürlich

Ein- und Durchschlafprobleme beim Baby sind ganz natürlich – das sollten Eltern wissen. Nach Meinung der Wissenschaft sind sie sogar evolutionsbedingt: Die Kleinen sind in den ersten drei Lebensjahren voll auf Wachstum „programmiert“, worauf sich auch das Gehirn eingestellt hat. Dieses Wachstum ist allerdings Schwerstarbeit für den jungen Organismus. In der Folge versucht das Gehirn, den Körper am nächtlichen Tiefschlaf zu hindern, um rund um die Uhr wach genug für einen „Schluck“ Nahrung zu sein.2  

Die regelmäßigen Wachphasen sind zudem eine Art Schutzreaktion: Babys vergewissern sich so, dass auch während des Schlafens jemand da ist, der sie beschützt. Ist das nicht der Fall, wird eben Alarm geschlagen. Auch wenn das alles heute nur noch wenig Sinn macht, schlafen sie erst mit drei bis vier Jahren wirklich lange und fest. Das Alter übrigens, in dem in der frühesten Menschheitsgeschichte die Kinder von der mütterlichen Brust entwöhnt wurden.

Ruhe und Liebe – Zutaten für erholsames Schlafen

Mit dem Wissen um die Natürlichkeit der Schlafprobleme ihres Nachwuchses sollten Eltern diese mit der nötigen Ruhe angehen und lösen. Soll das Baby gut und erholsam schlafen, braucht es vor allem in den ersten Monaten besonders viel Aufmerksamkeit. Jetzt sollten Mama und Papa möglichst unmittelbar auf seine Wünsche und Bedürfnisse eingehen.

Mit intensivem und engem Körperkontakt geben Eltern dem Baby Geborgenheit und Sicherheit – wichtige emotionale Voraussetzungen zum schlafen. Und das am besten auch nachts. Eine feinfühlige Reaktion auf alle Signale des Babys hilft ihm, in Wachphasen immer selbstständiger zu meistern und schneller wieder zur Ruhe zu kommen. Leises Sprechen und sanftes Streicheln direkt im Baby-Bettchen wirken schnell Wunder.3

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