Schlafstörungen Baby

Schlafstörungen bei Babys können immer wiederkehren

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Schlafstörungen beim Baby bestimmen häufig über einen langen Zeitraum das Familienleben. Manche Kinder haben vor der Entwicklung der Schlafstörungen schon lange gut und fest durchgeschlafen – und machen dann plötzlich wieder die Nacht zum Tag. Ursachen solcher Schlafstörungen sind in vielen Fällen sogenannte Entwicklungssprünge. Das Gehirn wächst dann so schnell, dass der gesamte Organismus des Babys sich auf alle neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten erst langsam einstellen kann. Das Baby schafft es nicht mehr von alleine, seinen Tag zu verarbeiten und reagiert mit Schlafstörungen in der Nacht.

Schlafstörungen beim Baby?

Häufige Schlafstörungen beim Baby

Schwere Schlafstörungen bei Babys sind:

  • Alpträume, die oft eine rege Phantasie widerspiegeln
  • Schlafwandeln, was sich in den meisten Fällen durch eine plötzliche aufrechte Sitzposition im Bett zeigt
  • rhythmische Bewegungen, die auch zu kleineren Blessuren durch das Gitterbettchen führen können und
  • Panikattacken.

Neben dem nächtlichen Aufwachen können auch Probleme beim Einschlafen auf Schlafstörungen beim Baby hinweisen. Etwas tun sollten Eltern auf alle Fälle, wenn Stimmung und Verhalten ihres Nachwuchses unter der Schlaflosigkeit leiden und wenn der daraus resultierende Schlafmangel auch für die Eltern problematisch wird oder beispielsweise die Eltern-Kind-Beziehung darunter leidet. Denn das kann Folgen für das gesamte Leben des Nachwuchses haben.1

Freunde oder Facharzt – Hilfe bei Babys Schlafstörungen

Eltern sollten immer auf die Signale ihres Kindes achten und versuchen, sie richtig zu deuten. Dann finden sie möglicherweise die Ursache der Schlafstörungen heraus. Hilfreich ist oft auch der Weg zum Kinderarzt, der oft mit einem guten Kontakt zu einer Beratungsstelle helfen kann. Auch wenn es vielen schwerfällt: Einrichtungen der Frühförderung, Schreiambulanzen, Mütter- oder Familienzentren und Familienberatungsstellen bieten weitreichende Informationen und Unterstützung an, wenn das Baby unter Schlafstörungen leidet. Gemeinsam mit dem Experten werden oft Kleinigkeiten im Familienalltag verändert, die schlussendlich von enormer Tragweite sein können und den Schlafstörungen entgegenwirken: vom strukturiertem Tagesablauf über das Erkennen von Müdigkeitszeichen hin zu Ein- und Durchschlafregeln.

Das hilft gegen Schlafstörungen beim Baby

Bei angstbegründeten Einschlaf-Problemen hilft möglicherweise eine Desensibilisierungs-Methode. Dabei setzen sich die Eltern in der Nähe des Bettchens auf einen Stuhl und warten, bis ihr Baby eingeschlafen ist. Ganz ohne Händchenhalten, Wiegen oder Streicheln. Der Abstand vom Stuhl zum Bett wächst jeden Tag ein Stück Richtung Tür, bis der Stuhl schließlich vor der Tür steht. Bis zu drei Wochen kann es allerdings durchaus dauern, bis die Schlafstörungen beim Einschlafen endlich Geschichte sind.2

Hilfreiche Hinweise und Tipps, mit denen sich Eltern in leichteren Fällen auch gut selbst helfen können, haben oft auch gute Freunde, Bekannte oder Verwandte. Viele schwören bei Schlafstörungen auf eine sanfte Massage am Abend, nach der das Baby viel leichter in den Schlaf findet. Auch ein warmes Bad mit Calendula oder Lavendel wirkt manchmal Wunder. Alternativ-Mediziner empfehlen gern „Passiflora Kinderzäpfchen“ – mit der beruhigenden Wirkung der Passionsblume oder Avena sativa comp.-Kügelchen mit einer Mischung aus Hafer, Hopfen, Baldrian und Passionsblume.