Baby isst zu wenig

Das Baby isst zu wenig - was nun?

Baby isst zu wenig

Einige Eltern bemerken bei ihrem Baby, dass es zu wenig isst. Die Gründe können psychischer oder physischer Natur sein. Der Grundstein für eine Essstörung oder auch Fütterstörung wird oft schon im Säuglingsalter gelegt. Eltern bemerken bei ihrem Kind oft ein Verweigern des Essens, das Baby lässt sich leicht ablenken oder saugt nur schwach an der Brust, spuckt den Brei wieder aus oder weint, wenn es essen soll. Nicht immer jedoch ist eine ernsthafte Störung dafür verantwortlich, wenn das Baby zu wenig isst – einige Eltern schätzen auch falsch ein, wie viel Nahrung ihr Kind braucht und machen sich dadurch eher unnötige Sorgen über das Essverhalten des Sprösslings. In der Regel signalisiert das Kind durch eine Verweigerung des Essens entweder, dass es keinen Hunger hat, dass es die angebotene Nahrung nicht mag oder ob es krank ist.

Baby isst zu wenig: Verweigerung der Muttermilch

Baby isst zu wenig

Wenn in den ersten Monaten das Baby zu wenig isst bzw. trinkt, kann das verschiedene Ursachen haben. Direkt nach der Geburt kann es zum Beispiel sein, dass das Kind durch Medikamente der Mutter beeinflusst ist und demnach nur schwach saugen kann. Auch nach einem Kaiserschnitt und einer dadurch entstehenden späteren Anlegung des Sprösslings kann es sein, dass das Kind erst einmal Anpassungsschwierigkeiten hat und nicht sofort trinkt. Wenn Mütter versuchen, ihr Kind zum „Stillen nach Uhr“ zu bringen, werden sie ebenfalls oft feststellen, dass ihr Baby zu wenig isst – er hat dann oft schlichtweg keinen Hunger. Besser ist, nur zu stillen, wenn das Kind Hunger hat.1 Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Ihr Nachwuchs die Milch wieder hochwürgt und erbricht. In diesem Fall sollte der Kinderarzt aufgesucht werden.

Baby isst zu wenig Brei

Baby isst zu wenig

Wenn das Baby zu wenig Brei isst, hat das meist keine ernsten Gründe – auch hier gilt wieder, dass das Kind den Brei wahrscheinlich nicht mag, sich noch nicht daran gewöhnt hat oder keinen Hunger hat. Wenn die Mutter in der Stillzeit nicht oft das gegessen hat, was das Kind Babybrei zu sich nehmen soll, kann dies ebenfalls dazu führen, dass es das Nahrungsmittel nicht essen möchte. Manchmal fällt dem Kind aber auch die Umstellung von Muttermilch auf Babybrei schwer, sodass deshalb es deswegen zu wenig isst. In diesem Fall braucht es meist noch etwas mehr Zeit, bis die endgültige Umstellung erfolgen kann. Lässt sich die Lösung nicht finden, sollte ein Arzt befragt werden, dieser kann auch eine Untersuchung des Kindes vornehmen und erkennen, ob eine krankheitsbedingte Ursache vorliegt, wenn das Baby zu wenig isst.2

Baby isst zu wenig: Was für Folgen gibt es?

Baby isst zu wenig

Wenn das Baby dauerhaft zu wenig isst, kann es zu einer Unterernährung und zu Untergewicht kommen. Dann fehlen dem Kind wichtige Nährstoffe, die es braucht um zu wachsen und alle Körperfunktionen problemlos zu entwickeln. Wenn das Baby das Essen verweigert, kann das auch bei den Eltern bzw. bei der Mutter zu Problemen führen. Das Gefühl, das Baby nicht ernähren zu können, löst bei Eltern starke Ängste aus, was dazu führen kann, dass das Füttern mit enormen Ängsten und Druck verbunden ist. Das wiederum spüren die Kinder, sodass auch hier der Grund liegen kann, warum das Baby langfristig zu wenig isst. Die Folgen, wenn das Baby weiterhin zu wenig isst, können körperliche und psychische Beeinträchtigungen sein.

Was tun, wenn mein Baby zu wenig isst?

Baby isst zu wenig

Zunächst kann es sinnvoll sein, die angebotene Nahrung zu verändern, wenn das Baby zu wenig isst. Das geht natürlich nur bei der Breinahrung. Grundsätzlich empfiehlt sich ein Besuch beim Kinderarzt, der herausfinden kann, ob eine körperliche Störung oder auch ein psychisches Problem beim Kind für das ungewöhnliche Essverhalten verantwortlich ist. An sich können die Eltern ihrerseits einiges dazu beitragen, damit das Baby nicht mehr zu  wenig isst: Die Stimmung beim Essen sollte ruhig und entspannt sein, das Baby sollte sich an feste Orte beim Essen gewöhnen können und oftmals hilft es, wenn die Eltern während des Fütterns ebenfalls etwas essen.3