Der erste Zahn beim Baby

Zahnungshilfen – nicht nur für Babys erstes Zähnchen

Nicht alle Kinder haben wirklich große Probleme, wenn der erste Zahn kommt. Spannende Abwechslung am Tag hilft, die Schmerzen im Mund vergessen zu machen. Oft hilft auch ein Stück hartes Brot, auf dem das Babys herumkauen darf, manchmal schafft auch ein kalter Löffel Linderung. Der Einzelhandel bietet Beißringe in verschiedenen Varianten und Ausführungen an, auf denen die Kleinen nach Herzenslust herumkauen dürfen. Frisch aus dem Kühlschrank genommen, sind sie noch wirkungsvoller und kühlen die in Mitleidenschaft gezogenen Kieferknochen des Babys noch mal sehr angenehm. Allerdings: Beißringe dürfen keinesfalls aus PVC bzw. gesundheitsgefährdenden Weichmachern bestehen!1 Veilchenwurzel ist hierbei eine tolle und natürliche Alternative für die schmerzgeplagten Zwerge. Toll für die Kleinen ist es auch, wenn Mama oder Papa die Kauleisten liebevoll mit den Fingern bzw. leicht angerauten Fingerlingen massieren. Mit den kleinen Hütchen kann dann später auch gleich der erste Zahn des Babys geputzt und sauber gehalten werden.

Oft bekommen junge Eltern von Freunden oder Verwandten eine Bernsteinkette geschenkt, die unter anderem Leid und Qual ab dem ersten Zahn etwas mindern soll. Hebammen und Naturheilkundler sagen dem Bernstein nach, dass er ätherische Öle freisetzt, die sich positiv auf das Wohlbefinden des Babys auswirken. Die Wirkung ist umstritten – Fakt ist jedoch, dass Ketten für Babys ein hohes Unfallrisiko in sich bergen.2 Hier ist also Vorsicht geboten.

Salbei, Veilchenwurzel oder Homöopathie: So können Eltern Babys Schmerzen lindern

Nachts oder auch an besonders schlimmen Tagen, wenn die ersten Zähnchen kommen, können Eltern auch ruhigen Gewissens leicht schmerzlindernde Mittel anwenden, um ihrem Nachwuchs das Zahnen etwas zu erleichtern. Salbei beispielsweise ist so ein leichtes Schmerzmittel, was übrigens auch Erwachsenen bei Zahnschmerzen empfohlen wird.3 Aus dem Rhizom der Schwertlilie wird ein altes Hausmittel bei Zahnungsproblemen - die sogenannte Veilchenwurzel - gewonnen, die ein schmerzlinderndes Mittel freisetzt, sobald das Baby darauf herumkaut.4 Apotheken bieten homöopathische Mittel wie Osanit-Kügelchen oder Viburcol-Zäpfchen an; oft gekauft und erfolgreich angewendet ist auch Dentinox-Salbe, die direkt auf die schmerzenden Kauleisten aufgetragen und leicht einmassiert wird.