Masererkrankungen
Masern gelten als eine weltweit sehr ansteckend, verbreitete Krankheit und tritt meist im Kindesalter auf, aber auch Jugendliche und Erwachsene können davon betroffen sein. Symptome von Masern wären hierbei Schnupfen, Hautausschlag, Fieber und Husten.
Im Jahr 2005 wurden 780 Masererkrankungen gemeldet, 2006 hingegen waren es 2246. Jedoch bleiben die Ausbrüche durch hohe Durchimpfungen regional begrenzt. Noch 1995 starben rund 1 Millionen Kinder bei geschätzt 42 Millionen Erkrankungsfällen. Die Zahl der Maserinfektionen nimmt in Westeuropa stetig zu. Über 1500 Fälle sind in Deutschland von Januar bis Oktober 2011 aufgetreten, doppelt so viele wie 2010.
Masern während der Schwangerschaft
Wenn die Mütter zwischen der 5. Und 7. Schwangerschaftswoche erkrankt sind, führen Masern oft zu Früh-, Fehl- oder sogar Totgeburten.
Frauen sollten sich deshalb 3 Monate vor einer Schwangerschaft impfen lassen, denn Frauen mit Kinderwunsch sollten ihren Impfstatus vor Eintritt der Schwangerschaft von ihrem Arzt überprüfen lassen. Lässt sich die Mutter jedoch sehr spät in der Schwangerschaft impfen, kann es passieren, dass das Kind mit Masern zur Welt kommt.
Für Schwangere und Neugeborene kann sich ein stark erhöhtes Risiko einer Lungenentzündung oder Hepatitis hervorrufen. Jedoch ist eine Impfung von Neugeborenen nicht möglich. Eine Maserninfektion tritt in der Regel während der Schwangerschaft nicht auf. Ausreichenden Impfschutz haben nur diejenigen, die in der Kindheit mindestens zweimal mal geimpft wurden.
Für eine Mutter ist eine Impfung also in jedem Fall wichtig, denn so kann man wesentlich beruhigter und gelassener in die Zukunft blicken.