Mit Baby auf den Spielplatz

Für den Spielplatz sind Babys im Grunde nie zu jung

Spielsachen

Spätestens wenn im Frühjahr die ersten warmen Sonnenstrahlen für gute Laune sorgen, wollen Eltern mit ihrem Baby auf den Spielplatz gehen. Aber wie sinnvoll ist das für die Kleinen? Haben Babys schon Spaß an dem bunten Trubel im Freien? Ja, haben sie. Zumindest, wenn sie schon etwas davon mitbekommen und Anteil daran haben. Und das haben sie auch, wenn sie bei Mama oder Papa auf dem Spielplatz beispielsweise noch im Tragetuch sitzen. Babys lieben die Abwechslung, die der Spielplatz ihnen bietet. Sie schauen den anderen Kindern neugierig beim Toben zu und lauschen interessiert den fröhlichen Rufen. Später, im Krabbel-Alter, erforschen Sie den Sand, Rasen oder die kleinen Steinchen des Spielplatzuntergrundes – manchmal zum Leidwesen der Eltern auch mit dem Mund. Aber auch das gehört zum Großwerden dazu. Die ersten Schritte in freier Natur trainiert das Baby auch auf dem Spielplatz mit Ausdauer und rennt irgendwann von selbst auf die Rutsche zu und jauchzt, wenn es fröhlich bergab geht.

Jenseits von Rutsche und Klettergerüst: Spiel-Ideen für Babys auf dem Spielplatz

Kleine Babys können sich auf dem Spielplatz noch recht verloren vorkommen. Vor allem Krabbelkinder haben nur beschränkte Möglichkeiten. Hier ist das Unterhaltungs-Potential der Eltern gefragt: Sie sollten ihren Babys immer wieder auf Interessantes aufmerksam machen – den rollenden Ball etwa oder die kleine Katze, die eben auf dem Klettergerüst sitzt. Kekse knabbern und Vögel füttern macht ebenso Spaß. Kleine Fangspiele finden Babys auch immer wieder schön und krabbeln oder rennen fröhlich jauchzend davon. Und während eines kleinen Ruhe-Päuschens können Eltern und Baby, je nach Jahreszeit, bunte Herbstblätter sammeln oder Blumen pflücken.

Mit dem Baby auf dem Spielplatz – für eine nachhaltige Entwicklung von Sozialkompetenz

Eltern müssen gerade sehr kleine Babys auf dem Spielplatz ständig im Blick behalten. „Immer eine Hand am Kind“ ist eine wichtige Regel.1 Später allerdings gewinnt der Spielplatz als Lehrmeister in Sachen Sozialkompetenz an Bedeutung. Babys und Kleinkinder profitieren enorm vom Miteinander  mit anderen Kindern und lernen dabei unter anderem schon früh, zwischen „mein“ und „dein“ zu unterscheiden. Beim klassischen Sandkasten-Streit um die herumliegenden Förmchen sollten Erwachsene feinfühlig eingreifen: Heftiges Schimpfen können vor allem kleine Kinder noch nicht verstehen, werden so unsicher und haben unter Umständen später Hemmungen, spontan und locker auf andere Kinder zuzugehen.

Weniger ist mehr – als Erwachsene mit dem Baby auf dem Spielplatz

Sind die Babys groß genug, sollten sie sich auch frei auf dem Spielplatz bewegen dürfen.  Spielen die Kinder friedlich und haben Spaß, ist seitens der Großen Zurückhaltung angesagt. Auch bei kleinen Streitereien übrigens – die können sie oft schon selbst lösen. Klappt das nicht gilt: Alle Kinder dürfen ihre Meinung sagen! Eine neutrale und gerechte Wertung des Geschehenen ist sehr wichtig. Vielleicht finden die Kinder ja schlussendlich selbst die beste Lösung ihres Streites. Die besten Chancen dazu haben im Übrigen die Kinder, die  ein perfektes soziales Miteinander vorgelebt bekommen.

Kontaktbörse Kinderspielplatz – Möglichkeit, andere frischgebackene Eltern zu treffen

Ab einem Alter von etwa zwei Jahren können die Kinder auf dem Spielplatz auch gut selbst beschäftigen. Zeit auch für die Eltern, mal durchzuatmen. Meist treffen sich auf Spielplätzen automatisch immer wieder die gleichen Babys, Kleinkinder und ihre Eltern. Und vielleicht erwachsen daraus sogar richtige Freundschaften – nicht nur im Sandkasten, sondern auch außerhalb. Eine tolle Gelegenheit, Sorgen, Probleme und Erfahrungen rund um das Leben mit dem Nachwuchs zu teilen.