Kinderwagen und Buggy

Kinderwagen oder Buggy – welche Kutsche darf es sein?

Kinderwagen_Buggy

In einem Kinderwagen bzw. einem Buggy sind Babys sicher und komfortabel unterwegs. Kein Wunder, dass die meisten Eltern auf diese Form der Fortbewegung mit dem Nachwuchs schwören. Allerdings ist Kinderwagen nicht gleich Kinderwagen – und Buggy demzufolge nicht gleich Buggy.Der Fachhandel bietet klassische Kindergefährte an, in denen die Kleinen von Geburt an liegen und durch die Gegend schaukeln können. Allerdings ist die Nutzungsdauer dieser Kinderwägen begrenzt, denn eine Möglichkeit zum Sitzen bieten diese einfachen Wagen nicht.

Ab circa einem dreiviertel Jahr muss dann der Nachfolger ran: ein Buggy oder Sportwagen. Beide sind sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich vor allem in ihrer Bauweise: Während der Sportwagen sehr kompakt und relativ groß ist, ist der Buggy etwas kleiner und leichter.

Mit dem sogenannten Kombikinderwagen schlagen Eltern zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie sind für neugeborene und kleine Babys bequeme Liege-Wagen und verwandeln sich nach ein paar Monaten mit wenigen Handgriffen in einen Sportwagen bzw. Buggy. Oft gibt es solche kombinierten Kinderwägen sogar mit integrierter Babyschale. Hierdurch entstehen zwar mehr Kosten, aber mit Blick auf die einzelnen Preise, lohnen diese sich sicherlich.

Test the best: Tipps zum Kauf eines Kinderwagens oder eines Buggys

Einen Kinderwagen oder einen Buggy zu kaufen, kann anstrengend sein: Die Produktvielfalt ist quasi grenzenlos und jedes Modell hat andere Vorzüge und Nachteile. Wer einen Kinderwagen oder Buggy sucht, der sollte ihn in jedem Fall mal Probe geschoben haben. Außerdem sollten Sie beim Kauf noch weitere Kriterien mit in die Entscheidung einbeziehen. Wir haben hier die wichtigsten Überlegungen für Sie zusammengefasst:

  1. Sind beide Elternteile extrem unterschiedlich groß, macht ein höhenverstellbarer Schieber Sinn.
     
  2. Ist der Kinderwagen für ein Neugeborenes gedacht, sind Lufträder oder Luftkammerräder empfehlenswert: So wird nicht jede Erschütterung aufs Kind übertragen und die Kleinen liegen viel ruhiger.
     
  3. Ein helles und freundliches Design ist toll – allerdings auch nur, solange es sauber ist. Eltern sollten bei der Wahl des richtigen Kinderwagens bzw. Buggys auch an die schmutzigen und nassen Monate im Jahr denken.1
     
  4. Ein entscheidendes Kriterium ist für viele auch das Gewicht: Kinderwägen und Buggys mit einem Aluminium-Gestell sind wahre Fliegengewichte. Ein wichtiger Vorteil, wenn der Wagen häufig in Bus oder Bahn gehoben oder über viele Treppenstufen transportiert werden muss.
     
  5. Für den Kofferraum des Familienautos muss sich der Wagen schnell und einfach klein machen lassen – am besten mit einem Klick. Transport- und Packmaß sollten am besten direkt im Auto getestet werden.

Und nicht vergessen: den neuen Kinderwagen oder Buggy nicht vor der Geburt ins Haus holen – vielleicht ist an dem alten Ammenmärchen ja doch etwas dran, und die junge Familie ist dann von Pech verfolgt.

Gewährleistung und Garantie: Wenn die Kinderkutsche einen Mangel hat

Das Reifen ist defekt, die Achse gebrochen, der Einkaufskorb abgerissen – es gibt viele Probleme und Ärgernisse, die Eltern mit ihrem Kinderwagen oder Buggy haben können. Manchmal treten die schon kurz nach dem Kauf auf, manchmal auch erst nach einigen Monaten. Betroffene können die Mängel dann beim Händler geltend machen und bei ihm den Wagen umtauschen oder reparieren lassen. Manche Hersteller geben auf ihre Kinderwagen oder Buggys auch eine Garantie, also das Versprechen, dass ihr Produkt über einen fest definierten Zeitraum nicht kaputt geht.

Gibt es dennoch vorher Ärger mit dem Kinderwagen oder Buggy, dann haben Käufer ebenfalls das Recht auf Reparatur oder Umtausch. Hierzu muss man sich allerdings oft direkt selbst mit dem Hersteller in Verbindung setzen.2

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