Kinderzimmer tapezieren

Das Kinderzimmer tapezieren?

Mann_tapeziert

Bei der Einrichtung des Kinderzimmers müssen sich die Eltern entscheiden, ob sie die Wände streichen oder das Kinderzimmer tapezieren möchten. Möglich ist beides, bei der Entscheidung geht es eher um persönliche Vorlieben und Fähigkeiten. Beim Streichen ist die Chance groß, dass die Farben auch mal unregelmäßig werden, solange man nicht schon viel Übung hat. Beim Tapezieren des Kidnerzimmers ist wiederum einiges Geschick gefragt, um die Tapeten gerade an die Wand zu bekommen – demnach ist keine der beiden Varianten wirklich einfach und man muss selbst entscheiden, ob man die Vorteile beim Kinderzimmer tapezieren oder streichen sieht. Wenn die Tapeten dann aber einigermaßen gleichmäßig an der Wand hat, kann so ein tolles Muster oder eine tolle Farbe entstehen.

Wie funktioniert das Tapezieren eines Kinderzimmers

Wenn man das Kinderzimmer tapezieren will, braucht man vorher das passende Zubehör. Dazu gehören die Tapete, ein Zollstock, ein Cuttermesser, ein Tapeziertisch, einen Quast, eine Tapezierschiene, eine Wasserwage, eine Tapezierbürste und Kleister. Als Kleister eignet sich am besten „Metylan normal“, dieser ist schadstofffrei und ruft beim Kind keine unerwarteten Reaktionen hervor. Zuerst rührt man den Kleister an und legt alle Utensilien bereit. Dann wird die passende Länge plus 10 Zentimeter von der Tapetenrolle mit dem Cutter abgeschnitten und mit dem Kleister bestrichen. Anschließend wird die Bahn ordentlich an der Kante (zum Beispiel an der Zimmerdecke) angebracht und vorsichtig nach unten glatt gestrichen. Der Kleister bleibt noch eine Weile feucht, sodass auch hinterher noch nachkorrigiert werden kann. Schwerer wird es, wenn hinter den Heizungen oder rund um ein Fenster tapeziert werden soll, hier sind die genauen Maße und gutes Ausloten wichtig.

Womit das Kinderzimmer eines Jungen tapezieren?

Jungen und Mädchen haben oft einen anderen Geschmack, wenn es darum geht, wie man das Kinderzimmer tapezieren soll. Die meisten Jungs, die schon so groß sind, dass sie ein „Wörtchen mitreden“ dürfen, wünschen sich am liebsten Tapeten mit Figuren wie Fußbällen oder Comichelden darauf. Hier liegt es an den Eltern, ob sie diesem Wunsch nachgeben – die Frage ist, ob die Vorliebe des Sprösslings lange genug anhält, dass sich das Tapezieren des Kinderzimmers lohnt. Ein Kompromiss könnte sein, das Zimmer nicht mit Figuren, sondern nur in bestimmten Farben zu tapezieren. Streifen, Punkte oder andere Muster können das Zimmer eines Jungen ebenso aufpeppen, sind aber zeitloser als bestimmte Figuren. Wenn es unbedingt eine Tapete mit Motiv sein soll, kann man sich ja vielleicht auch auf etwas Langlebigeres einigen – „cool“ ist zum Beispiel auch ein Zimmer im Dschungel-Stil oder eine Wand mit Nachthimmel.

Das Kinderzimmer eines Mädchen tapezieren

Mädchen mögen beim Kinderzimmer tapezieren auch häufig Tapeten, die ein bisschen ruhiger sind. So können zum Beispiel bestimmt Modelle mit Blumen, Feen und Elfen, mit Herzchen oder mit Glitzer überzeugen. Wichtig ist hier, es nicht zu übertreiben: Wenn der Nachwuchs sich eine solche Tapete wünscht, sollte man solche Muster vielleicht auf eine oder zwei Wände begrenzen und den Rest in einem etwas neutralerem Ton gestalten. Wenn das Mädchen zum „Mitreden“ noch zu klein ist, könnte man das Kinderzimmer in zarten Tönen tapezieren, zum Beispiel in einem warmen Apricot-Ton oder in einem pastelligen Grün. Hierzu passen viele schöne Dekorationsgegenstände und später kann immer mal eine weitere Farbe an der Wand im Kinderzimmer hinzugefügt werden.

Schadstoffe beim Tapezieren des Kinderzimmers vermeiden

Die Tapeten und der Kleister beim Tapezieren des Kinderzimmers sollten auf jeden Fall frei von Schadstoffen sein. Vermieden werden sollten deshalb auf jeden Fall Tapeten mit Dispersionsanstrich, denn diese behindern die Feuchtigkeitsregulierung im Zimmer und begünstigen dadurch Schimmelpilze. Ebenfalls vermeiden beim Tapezieren des Kinderzimmers sollte man Tapeten mit Acrylaten, Weichmachern und flüchtigen organischen, halogenorganischen und zinnorganischen Verbindungen. Das Kinderzimmer soll ein Raum sein, in welchem sich der Nachwuchs wohlfühlt und gesund leben kann – das sollte man auch beim Tapezieren im Hinterkopf behalten!