Neben den bekannten Nebenwirkungen von Clomifen, gibt es weitere Risikofaktoren, die Sie vor einer Behandlung mit Clomifen in Betracht ziehen sollten. Zunächst wirkt Clomifen wie ein Anti-Östrogen. Das heißt, dass er der natürlichen Wirkung des Sexualhormons Östrogen im weiblichen Körper entgegenwirkt. So hat Clomfien den Effekt, dass es den Zervixschleim verdickflüssigt. Das bedeutet, dass so Spermien schwieriger hindurchkommen können, um die Eizelle zu befruchten. Obwohl Clomifen also einen Eisprung auslöst, kann es dazu kommen, dass es einer Schwangerschaft genau entgegenwirkt und Sie so Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft nicht steigern können, trotz der Clomifen-Behandlung.7 Durch die künstliche Stimulation durch Clomifen, ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass mehr als ein Follikel zum Eisprung kommt.8 Das bedeutet, dass Mehrlingsschwangerschaften wahrscheinlicher sind als bei einer natürlichen Befruchtung. Dies wiederum birgt ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind. Verschiedene Studien haben auch gezeigt, dass durch Clomifen das Risiko auf eine Fehlgeburt steigt.9