Babystrampler

Die Geschichte des Einteilers

Babystrampler

Babystrampler wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich erfunden.1 Erst im Jahr 1922 jedoch wurden sie unter dem Begriff „Barboteuse“ als Babymode für Jungen beliebt. Sie lösten damit nach und nach die damals noch typischen Babykleider für Jungen ab, denn sie stellten sich als wesentlich praktischer heraus. Die Strampler waren bequem, gaben Babys Bewegungsfreiheit und setzten sich damit auch bald für Mädchen als typisches Kleidungsstück durch. In den USA schließlich kam dann der Trend auf, blaue Babystrampler für Jungs und rosa Babystrampler für Mädchen zu kaufen.2

Babystrampler im Alltag

Heutzutage gibt es Babystrampler für Jungen und Mädchen in unzähligen Formen und Farben. Sie sind eines der beliebtesten Kleidungsstücke für die kleinen Erdenbürger.3 Gerade für Säuglinge, die noch zu klein für Hosen, Kleider oder Röcke sind, sind die Einteiler ideal. Sie sind bequem und  Babys haben darin viel Bewegungsfreiheit. Sie können so problemlos in den Stramplern krabbeln, aber auch ganz gemütlich auf ihrer Babydecke liegen und schlafen. Durch die Passform als Einteiler verrutscht das Kleidungsstück nicht und hält das Baby immer schön warm. Auch bei Wickeln zeichnen sich Babystrampler als äußerst praktisch aus. Knöpfe ermöglichen das gezielte Öffnen des Stramplers im Windelbereich, sodass das Windeln wechseln ganz schnell erledigt werden kann.

Giftstoffe haben im Babystrampler nichts zu suchen

Wenn Sie einen Babystrampler kaufen, kommt es nicht nur auf die richtige Größe an, sondern vor allem auf das Material. Öko-Test bei einem Test 20 Babystrampler unter die Lupe genommen. Dabei schnitt nur ein Strampler mit der Note „sehr gut“ ab. Bei den meisten Anzügen hatten die Tester große Bedenken, da sie mit Nickelknöpfen versehen waren. Nickel kann sehr schnell Allergien hervorrufen und stellt daher gerade bei der sensiblen Babyhaut ein großes Risiko dar. Viele Hersteller verwenden auch verschiedene Chemikalien zum Färben. Das sieht zwar gut aus, kann aber ebenfalls zu allergischen Reaktionen auf der sensiblen Babyhaut führen. Die Experten empfehlen daher, die Strampler vor dem Kauf intensiv zu prüfen. Achten Sie darauf, dass keine Metalle mit der Babyhaut in Berührung kommen können und dass die Strampler nicht in den buntesten Farben erleuchten. Ökobaumwolle ist frei von Chemikalien und bietet sich als Material für Babystrampler besonders gut an!

Gebraucht – aber nur in gutem Zustand

Strampler werden gerade in den ersten Monaten sehr intensiv genutzt. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie den Babystrampler neu oder gebraucht kaufen sollten, hilft ein Blick auf die Qualität. Wenn der Strampler nur ein oder zwei Mal getragen wurde, spricht nichts dagegen ihn auch gebraucht zu kaufen. Ansonsten wird das Kleidungsstück sicherlich schon sehr abgenutzt sein. Babystrampler sind übrigens auch ein beliebtes Geschenk für frischgebackene Eltern, sodass Sie wahrscheinlich gerade am Anfang einen guten Vorrat haben werden.