Clomifen und Eisprung

Eisprung-Alternativen zu Clomifen

Eisprung_ohne_Clomifen

Es gibt außer Clomifen auch eine Reihe von natürlichen Alternativen, um trotz eingeschränkter Fruchtbarkeit schwanger zu werden. Studien haben etwa gezeigt, dass sich auch mit Homöopathie sehr gute Erfolge erzielen lassen: Mit einer Schwangerschaftsquote von gut 35% liegen die Erfolge damit sogar höher als bei einer Behandlung durch Clomifen.13

Auch die symptothermale Methode der natürlichen Familienplanung gilt als eine erfolgreiche Alternative. Dabei wird  auf eine regelmäßige Zyklusbeobachtung gesetzt, um so aufgrund der Veränderung von Fruchtbarkeitsmerkmalen im Monatszyklus die fruchtbaren Tage ermitteln zu können. Dies erhöht die Chancen auf eine Schwangerschaft erheblich. Einigen Studien zufolge liegt die Erfolgsquote bei der konsequenten Anwendung der symptothermalen Methode bei 98 % innerhalb von 12 Monatszyklen.14

Psychische Belastungen vs. Clomifem

Selbst in Fällen, in denen kein Eisprung stattfindet und eine Funktionsstörung im Gehirn festgestellt wird, sind oftmals psychische Faktoren der Auslöser. Stress, psychischer Druck, Streitigkeiten in der Schwangerschaft, Ängste und Erfolgsdruck können zu einer Funktionsstörung im Hirn führen.15 Auch hier empfiehlt es sich, erstmal die psychischen Ursachen anzugehen, bevor Sie zu Clomifen greifen.

Bevor Sie bei unerfülltem Kinderwunsch also eine riskante Clomifenbehandlung beginnen, ist es ratsam auf eine gesunde und entspannte Lebensweise umzustellen und zunächst sanfte und natürliche Methoden auszuprobieren. Diese sind oftmals erfolgreicher als hormonelle Methoden.


Referenzen - Clomifen und Eisprung

  1. Keck, Christoph et al. Reproduktionsmedizinische Techniken. Realistisch beraten – gezielt behandeln. Gynekologie und Geburtshilfe 1-2. 2009. 29-34.
  2. Atassi, Ziad. Einsatz von Metomorfin in der Sterilitätstherapie beim Syndrom polyzystischer Ovarien. Doktorarbeit an der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm. 2007.
  3. Ayele Tetteh, Rebecca Beatrice. Intrauterine Insamination: Prognosefaktoren für eine Schwangerschaft. Doktorarbeit an der Hohen Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn.
  4. http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_00...
  5. http://www.deutsches-ivf-register.de/pdf-downloads/dirjahrbuch2010-d.pdf
  6. Keck, Christoph et al. Reproduktionsmedizinische Techniken. Realistisch beraten – gezielt behandeln. Gynekologie und Geburtshilfe 1-2. 2009. 29-34.
  7. Atassi, Ziad. Einsatz von Metomorfin in der Sterilitätstherapie beim Syndrom polyzystischer Ovarien. Doktorarbeit an der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm. 2007.
  8. Atassi, Ziad. Einsatz von Metomorfin in der Sterilitätstherapie beim Syndrom polyzystischer Ovarien. Doktorarbeit an der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm. 2007.
  9. Sahlenbeck, Katrin. Sexualsteroidkonzentrationen nach hCG-Stimulation bei Frauen. Doktorarbeit and der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. 2007.
  10. Schnuck, Franziska. Metabolische und Genotypische Charakteristika bei Frauen mit polyzystischem Ovar Syndrom. Doktorarbeit an der Medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. 2006.
  11. Ayele Tetteh, Rebecca Beatrice. Intrauterine Insamination: Prognosefaktoren für eine Schwangerschaft. Doktorarbeit an der Hohen Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn. 2009.
  12. Ayele Tetteh, Rebecca Beatrice. Intrauterine Insamination: Prognosefaktoren für eine Schwangerschaft. Doktorarbeit an der Hohen Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn. 2009.
  13. I. Gerhard, C. Keller und B. Monga. Homöopathische Behandlung bei weiblicher Unfruchtbarkeit. Studie der Carstens Stiftung. 217-239.
  14. Gnoth, C. et al. Zur Definition und Prävalenz von Subfertilität und Infertilität. Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie 2004; 1 (4). 272-27.
  15. http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef3/lbef_fsh_lh.htm.